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Archiv für die Kategorie ‘political incorrect’

Einzelhaft, Folter und Pein erwarten Dich…

24. Mai 2016 1 Kommentar
Einzelhaft, Folter und Pein erwarten Dich...

Willkommen auf der Flugverbotsliste. Ihrem Antrag auf Einreise in die USA koennen wir leider nicht entsprechen .. Sie TERRORIST!

Ich bin ein bisschen froh, dass die Sparkasse nicht gleichzeitig darueber entscheidet, wer am Visa Waiver Program teilnehmen und nach welchen Kriterien man noch am Miles and More Bonusmeilenpaket partizipieren oder wer, welchen Geschmack haben darf.

Vor einiger Zeit kasperte ich bereits mit der DKB froehlich aus, was wohl das Equivalent eines „grossen scharfen S“ sei. Dem interessierten Leser sei dieser Artikel nahegelegt. Jedenfalls nervte es mich auf Dauer, vor jeder Reise, da mein Gehaltseingang immer noch bei der Sparkasse und nicht bei der DKB ankommt, die DKB Visakarte mit ihren lachhaften 500.- EUR Kreditrahmen vorab mit Moneten zu befuellen. Leihwagen, Security Deposit, Flug, Parken, Tanken .. man braucht etwa 2000.- Steine um 1000.- EYPO zu bezahlen. Eine der unterschaetzten Faktoren ist immer diese Sicherheitsleistung beim Leihwagen. Auch mit Vollkasko und ohne Selbstbeteiligung reservieren sich manche Verleiher mal eben nen Tausender.

So schickte ich mich also an, eine MasterCard bei der Sparkasse zu beantragen, der Kreditrahmen sollte bei der heimischen Bank ausreichend sein. Beim durchsehen der Angebote stosse ich also auf „Wunschmotiv“. Klasse. Da ich aber weder deren absurde Vorstellung von „hippe Freizeitmotive“ noch „Klassiker der Moderne“ teile, waehle ich aus meinem Fundus ein Motiv, das seit ein paar Wochen meinen Schenkel ziert.

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Es dauert nicht ganz 24h, bis mir der Sparkassenverlag mitteilt: „Leider koennen wir Ihr Wunschbild nicht verwenden, da es Krieg, Terror und Gewalt verherrlicht…“

SRSLY? Ein Schaedel mit Motten und Faltern verherrlicht Krieg, Terror und Gewalt? Im Ernst?

Vielleicht sollte die Sparkasse noch ein wenig mehr Abstand zu Kunst im Allgemeinen aufbauen. Vanitas, Hieronymus oder die halbe „Alte Pinakothek“ in Muenchen scheinen nach deren Auffassung ja die katholische Entsprechung zu islamistischen Terrorzellen zu sein.

Ich protestiere energisch, per Mail an die wenigen Kontaktmoeglichkeiten, die man eben hat, wenn man von einer anonymen Abteilung eines Unternehmens dikreditiert wird. Es meldet sich meine Filiale .. erklaert ich muesse Verstaendnis haben, ein Totenkopf ist ja auch immer etwas unheimlich. Unheimlich bloed erscheint mir nur der Versuch ueber die Tatsache hinweg zu argumentieren, dass mir gerade noch vom Sparkassen Picture Verlag unterstellt wurde, ich verherrliche mit meiner Taetowierung Krieg, Terror und Gewalt. Aber der Sparkassenverlag wird sich schriftlich zu der Beschwerde aeussern.

Sie aeusserte sich .. „..Vorgaben … blabla … AGB … Hinweise zur Bildgestaltung ..„. Aeh ja. Das habe ich vorher auch brav gelesen. Da steht aber nirgends, dass ein Schaedel einen zum Terorristen macht. Diese Herleitung ist schlicht eine Unverschaemtheit, die Unterstellung eine Frechheit.

Auf eine Entschuldigung warte ich wohl vergeblich. Man legt mir anheim, doch eines der schoenen Vorlagenmotive zu waehlen oder gar das Standardbild. Hmm, was haben wir denn da? Freiheitsstatue, wird lustig damit im Iran zu tanken. Der Finger Gottes, auch schick wenn man im Gazastreifen damit beim Gemuesehaendler vorstellig wird. Aber es gibt ja auch lustige Sportmotive. Halbnackte Maenner beim Sandboarden oder Bikinischoenheiten beim planschen. Macht sich bestimmt prima auf dem Basar in Dubai.

Das praktische an einer Kreditkarte, ist die weltweise Nutzbarkeit, jedoch ist manches Motiv nicht ueberall gleichermassen beliebt. Das mag fuer mein Wunschmotiv gelten als auch fuer die lustigen Vorgaben des Sparkassenverlages.

Vielleicht zu schnell, lies ich von dem Vorhaben ab und entschied mich, einfach meinen linken Oberschenkel drucken zu lassen und so unternahm ich den zweiten Anlauf mit einem „Zahn“. Ja ein Zahn. Und wie haette es anders sein koennen, man teilt mir mit das „… Zeichnungen, Comics, etc…“ nicht moeglich sind. Ahja, so wie eure Vorlage der Mona Lisa oder diversen anderen Bildern und Zeichnungen? Erneute Beschwerde, erneuter Rueckruf. Diesmal wirds ne Spur absurder. Durch die Blume unterstellt man mir, das Bild sei aus dem Internet entliehen. Da haben es die Recherchekoenige des Verlags gefunden! Ei der Daus .. man hat auf MEINER
SEITE, MEIN BILD, VON MEINEM TATOO gefunden? Helden. Toll gemacht, richtige Profis am Werk, Chapeau.

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Ich erspare weitere langatmige Ausfuehrungen, wie das Bild dann doch genehmigt, wieder nicht nutzbar, erneut per Mail korrespondiert, telefoniert wurde und verrate soviel .. letztendlich habe ich die Karte aber bis heute keine PIN dazu. Fuer den Spass latze ich 34.- EUR im Jahr, bin offensichtlich Terror- Gewalt- und Kriegsverherrlicher und kann mir das Ding ans Knie nageln. Am Freitag geht es nach Italien und ich habe die DBK Visakarte mal wieder mit Frischgeld betankt.

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Nachtrag: Heute, am 24.05.2016 habe ich dann endlich den Brief mit der PIN erhalten … 

Einmal Wartung und zurueck..

22. März 2016 Keine Kommentare
Einmal Wartung und zurueck..

ich muss zugeben, ich bin ein wenig angepisst. Sicher, sich sein eigenes Oel mitbringen, mag nicht jedem Freundlichen gut gefallen, schliesslich verdient man am schwarzen Gold auch ein wenig aber wenn ich nur Motul mag, dann muss ich es halt hintragen. War bis dato auch nie ein Problem. Vielleicht interpretiere ich in die horrende Rechnung auch einfach zuviel hinein.

Was war denn passiert? Vor Ewigkeiten1 schrubte BMW mich an, ich moege doch dem Radflansch tauschen lassen, kostet auch nichts. Dieses Schreiben erneut zugesandt und mit einem Eimer Oel unterm Arm stellte ich mich also dem lokalen Dealer vor und bat um Austausch von Oel im Motor und im Endantrieb, wenn man eh schon dabei ist am Heck zu arbeiten, moege man doch die 2 Gummibalgen an Endantrieb und am Getriebeausgang mitmachen. Das sei etwa 1 h Arbeit meinte der Meister und die Gummis kosten ja nicht die Welt.

Dergestalt entspannt erbat ich ein Leihfahrzeug, einfach weil ich ja ins Buero muss und die Werkstatt nicht wirklich gut oeffentlich angebunden ist. Dies wurde mit dem Hinweis „nimmste die R800GS, faehrst ja eh nur ins Buero und heim, oder?“ uebergeben. Allein dem Satz entnahm ich „aha, dann kostet sie wohl nichts, denn sonst waere es wohl meine Sache ob ich damit 2 Tage durch die Alpen brate und ne Offroadtour mache“. Am Arsch. Man stellt 16.- EUR netto dafuer in Rechnung, bei einer Gesamtrechnung von ueber 370.- Schleifen. Das „aufbohren“ der Schrauben des Motorschutzes allein sind eine halbe Stunde Arbeit. Alter Falter … die wurden handwarm angezogen im Sept. 2014 ..

Wie dem auch sei, knapp 200 Taler fuer die Faltenbaelge2 tauschen, der Rest ist Arbeitszeit und Material ohne Oel fuer 2 poplige Oelwechsel. Dafuer, das die Karre nicht bewegt wird, ganz schoen happig. BMW .. Bezahlen mit Wuerde.

  1. keine Ahnung wie lange es her ist, ehrlich []
  2. je haelftig Material und AW []

Versicherung wechseln schwer gemacht…

16. Februar 2016 2 Kommentare

… gegen Ende des Kalenderjahres kreisen ja on- wie offline die Versicherer wie Geier ueber den Kradisten und buhlen um die Gunst und noch mehr um das Geld des Kunden. Ein Vergleich der Versicherer lohnt sich jedoch tatsaechlich.

So entschloss ich mich an, die bestehenden 3 Vertraege bei der AXA in den Ring zu schicken, gegen die Mitbewerber zu bestehen.

Mehr oder minder ueberrascht, verkackte die AXA hier auf ganzer Linie. Eigentlich in allen Disziplinen geschlagen, gingen die Vertraege zu gleichen Teilen an DEVK, Barmenia und Bavaria1.

Der Wechsel gestaltet sich nun eigentlich nicht sonderlich komplex, moechte man meinen. Ein paar Onlineformulare ausfuellen, brav die auf der Rechnung des zukuenftigen Vorversicherers angegebenen SF Jahre, die Vers.-Nummer und so weiter eingeben, Namen und Anschrift und los gehts.

Denkste Puppe. Nach etlichen Wochen bekomme ich eine Mail der Bavaria-Direkt. „Es konnten keine schadenfreie Jahre vom Versicherer bestaetigt werden, da die Versicherung auf einen anderen Versicherungsnehmer laeuft..„. Au weh, zwick. Die komplette Mail enthaelt zwar die Info, man koenne sich telefonisch melden, jedoch keine Telefonnummer, auch die Webseite hat ausser der Schadenhotline keine telefonische Kontaktmoeglichkeit.

Nach 3 Wochen kommt nun auch von der Barmenia Post2 und auch hier teilt man mit, schadenfreie Jahre, Fehlanzeige. Wenigstens gibt es hier eine Telefonnummer, die man auch anrufen kann und nach 19 Min Warteschleife zu einem Menschen durchdringt.

In beiden Faellen haette die AXA zwar dem 18 jaehrigen Karl Huber aus Niederschnackseln an der Sacknaht die SF Klasse seines Uropas Karl Huber (91) uebertragen, da der Name identisch ist, verweigert mir dies aber mit dem Hinweis „Phil“ und „Philipp“ seien 2 paar Stiefel3.

Ernsthaft? Ganz in Echt jetzt? Kein Witz? Ein Hans-Joachim kann bei seiner Folgeversicherung nicht mit HaJo abschliessen? Eine Gabriele wird nie als Gabi auftreten koennen? Das erinnert mich fatal and die DBK, die vorschreiben moechte, wann jemand ein ß oder ein ss nutzt, waehrend sie es nicht gebacken bekommen, dass dann auf einer VISA Karte umzusetzen.

Wie schaffen es T-Mobil, Vodafone, 1&1 und gefuehlt ein Dutzend anderer, mich als „Phil“ zu fuehren, selbst Flugreisen trete ich abwechselnd mit beiden Varianten an ohne das irgendjemand den Untergang des Abendlandes befuerchtet?

Kleiner Tip, Inlandsfluege in den USA als Minister und Reisen auf die Insel als Reverend, ergeben tolle Souvenirtickets.

  1. jeweils mit dem Namenszusatz „Direkt“ []
  2. also richtig, mit Papier und so []
  3. oder Namen []

ts, ts, ts, die Versicherungen…

4. Februar 2013 Keine Kommentare
ts, ts, ts, die Versicherungen...

mir rumpelte am 02.12.2012 an einer Ampel stehend ein Gelaendewagen in die Front. Kein Witz, der hat einfach von D auf R geschalten und *zack* mit Schmackes in meinen 3er. Die Ingolstaedter Waffe verursachte dabei wie man am Gutachten1 einen nicht unerheblichen Schaden. Die Schuldfrage an sich ist voellig klar, wurde vom Schaediger auch nicht in Frage gestellt2.

Nun habe ich natuerlich, bin ich mir meiner Obliegenheiten gewahr, brav beim Versicherer angerufen und mitgeteilt, dass ich nun vor der Entscheidung, wie man abrechnen moege3, erst mal in den Urlaub fliege. Diese 7 Tage moege man dann auch aus dem Nutzungsausfall streichen, ich benoetige das KFZ ja nicht und beabsichtige nicht, die Versicherung hier in irgendeiner Weise zu schroepfen oder zu uebervorteilen.

Fehler… grosser Fehler. Damit zeigt man Schwaeche und die riecht der Sachbearbeiter und wittert damit die Chance den Geschaedigten so flott ueber den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwaerme betrachtet.

Man ueberweist 43.- EUR fuer einen Tag Ausfall und lehnt jede weitere Regulierung ab. Es ist zum Lachen. 09.01.2013, das Jahr haette nicht amuesanter starten koennen. Ich raffe mich auf der Versicherung einen neuerlichen Brief zu schreiben und vorzurechnen, damit auch alle diejenigen, die nur Singen und Klatschen hatten, auch mitkommen.

Heute kam dann das Geld auf meinem Konto an. Vollstaendig wie gefordert und vorgerechnet. Die Reparaturkosten wurden an die Werkstatt ueberwiesen, die freundlicherweise so kurzfristig die Notreparatur durchgefuehrt hat.

Was mich an der Sache masslos aergert:

  • fuer bloed verkauft zu werden
  • unfaehige Sachbearbeiter, die frei Schnauze entscheiden

Was mich ziemlich freut:

  • wieder mal ohne Anwalt rausgeholt zu haben, was ich will4
  • durch saubere Argumentation weiter zu kommen als durch Geschrei

Gut, die Karre sieht nun nicht sehr schick aus … die geknautschte Motorhaube und die fehlenden Nieren sind kein Augenschmaus aber ueber den Winter komme ich auch so notduerftig repariert.

 

  1. erstellt von einem Gutachter der gegnerischen Versicherung []
  2. sogar sein Versicherer versuchte sich nicht daran []
  3. Reparatur, nach Gutachten, neues Fahrzeug anschaffen… []
  4. ich rede mir ein, es sei das Optimum []

das ist schon ziemlich dreist…

22. Oktober 2012 3 Kommentare
das ist schon ziemlich dreist...

da kommt man Nichts ahnend aus dem Haus und findet die kleine BMW auf dem Parkplatz zwischen allerlei Betonkloetzen. Vor dem Haus wird irgendwas an den Muelltonnenplaetzen gemacht und die Bauarbeiter wussten nicht wohin mit ihrem Kram also wurden leere und „halbleere“ Parkplaetze mit Containern, Erdhaufen, Steinen und eben auch 1 m³ grosse Betonkloetze platziert. Nun benoetigt die F sicher keinen kompletten Parkplatz, stand bis vorgestern auch noch eine KLE500 daneben um den Platz „sinnvoll“ zu nutzen aber dass man mir einfach die Karre mit tonnenschweren Kloetzen zuparkt, das ist schon eine Nummer. Im Moment weiss ich gar nicht recht was ich machen soll, ich brauch die F ja heute und morgen nicht aber danach habe ich frei und wollte die F „Verkaufs-“ oder „Ueberwinterungsfaehig“ machen, je nachdem was eher eintritt. Wenn ein PKW einen einparkt, dann gibt es da ein Kennzeichen und nen Abschlepper. Auf so nem Betonklotz steht nichts. Wegtragen scheidet auch aus und Kran habe ich keinen.

Diese Arschgeigen…

29. März 2012 3 Kommentare

spruchte die Maschinenbaeuerin und knallt den weissen Umschlag auf den Tisch.
Wasn?“ – „Nyx“ – „Nyx?“ – „NYX!“.
Au weh, also was Gemeines.

Der Umschlag  ist weiss, kein Amtssiegel, keine Anzeichen von „offizieller Post“. Gut, hat mich also mal keiner wegen „schlimmem Ueberholen“ angekackt. Aber was denn dann? Rechnung? Mahnung? Todesurteil? Meine Post, ihre .. der Nachwuchs muss ins Zuchthaus? Ich will es gar nicht wissen.

Doch, die Neugier siegt. Die Maschinenbaeuerin macht sich einen Tee, murmelt in den nicht vorhandenen Damenbart und ich rupfe  das Schreiben aus dem Umschlag.

„Sie kriegen einen neue Verkleidungsblech auf dem Balkon. Sei jemand daheim, dauert den ganzen Tag und sonst wird alles Oarsch“

Ich bin ratlos. Termin bloed? Anschreiben dumm formuliert? Falsche Schriftart oder kein chlorfrei gebleichtes Papier? Und dann sehe ich den Schlamassel. Die Weltmeister haben irgendwann mal mitbekommen, einer von den beiden ist auf dem Weg seinen/ihren Doktor zu machen, also knallen wir den mal mit in die Anschrift. Und traditionsbewusst wie man ist, kann das ja nur der Herr des Hauses sein, waehrend Madame sich die Naegel macht und kocht. Die Arme, ich bin fast zusammengebrochen vor Lachen.

Ich bin jetzt Doktor! Wie geil.

Reformationstag in Flensburg…

13. Februar 2012 Keine Kommentare
Reformationstag in Flensburg...

manchmal hab ich ein bisschen Angst. Angst weniger um meine Fahrerlaubnis, als um meinen Verstand. Den haben andere wohl schon am Eingang zusammen mit dem Anstand abgegeben. Dies mal als Seitenhieb auf zahllose Politiker .. vor allem Politikerinninnen….

Nachdem man sich ordentlich zum Spaten gemacht hat, indem man die gute Idee der Wechselkennzeichen solange in bester deutscher „aber das da ja keiner einen Vorteil hat“ Manier zum Krueppel stutzte, nimmt sich Ramsauer die Rampensau1 die Verkehrssuenderkartei und das Punktesystem vor.

Zitat Ramsauer „Wir arbeiten an einer Reform der Verkehrssünderdatei. Der Grund dafür ist: Dieses System ist heute derart kompliziert geworden, dass niemand mehr richtig durchblickt. Ich will das einfacher, transparenter und handhabbarer machen. Jeder muss mit dem System selbst zurecht kommen, ohne dass er einen Experten zu Rate zieht.“

Das ist mal eine Begruendung. Gratulation. Wenn jemand nicht in der Lage ist zu kapieren, wann und warum man wieviele Punkte erhaelt und wie deren Tilgung funktioniert, sollte man nicht reformieren sondern denjenigen nicht mehr auf die Strasse lassen. Das Punktesystem mag nicht sonderlich simpel sein aber von Raketenwissenschaft ist es noch weit entfernt.Wer soviele Punkte kassiert, dass ihm der Entzug der Pappe droht, dem kann es reichlich egal sein, ob das nach dem alten oder dem neuen System passiert.

Warum nicht mal reformieren, weil sich etwas nicht bewaehrt hat, weil die Tilgungsfristen und Ueberliegefristen einfach Schrott sind und jemandem einen Punkt zu verpassen, weil er ohne Pickerl in der Umweltzone erwischt wird, eine himmelschreiende Frechheit ist? Nein, man schiebt eine „Reform fuer mehr Transparenz und Einfachheit“ vor, weil der Buerger ja so brunzbloed ist, das er nicht bis 18 zaehlen kann.

Nicht das ich etwas dagegen habe, dieses altbackene und verstaubte, vor Klauseln und „wenn-dann-aber“ Szenarios strotzende System ueberarbeitet zu sehen aber dann doch bitte mit einer Begruendung, die nicht impliziert, man muesste es vereinfachen weil der Buerger ein Volldepp ist. Und das der Volksvertreter den gemeinen Waehler fuer komplett bescheuert haelt, merkt man spaetestens bei der Debatte um die Rente mit 72. „Wer heute 10 Jahre laenger lebt, der wird auch 10 Jahre spaeter Krank“. Ahja, merk‘ ich mir, wenn ich dann einen 71 jaehrigen  Fliesenleger engagiere, der bis 85 arbeiten muss um die Rente der 110 jaehrigen zu sichern…

 

  1. Hauptsache mal das Maul aufgerissen, zurueckrudern geht ja immer noch []