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Archiv für die Kategorie ‘Nanoaquaristik’

sag zum Abschied leise Blubb…

3. Januar 2012 Keine Kommentare
sag zum Abschied leise Blubb...

Rennschnecken sind Wildfaenge. Alle, immer, ist so. Das hat den Nebeneffekt, dass man Tiere unbekannten Alters bekommt und die Ursache eines Ablebens viel Unsicherheit in die Sache bringt. Entweder sie ist steinalt und legt sich deswegen auf den Ruecken um abzuleben oder sie kraenkelt wie Sau. Es kann1 nichts furchtbar Ansteckendes sein, denn der Rest fegt emsig durch das Becken und schlaegt sich am 1/4 Brennesselstick2 den Wanst voll. Nur die eine Rennschnecke nicht, die schleppt sich in die Ecke und kippt dann um.

Von den urspruenglich 17 Yellow Fire kann ich bei einer Fuetterung 15 noch zaehlen. Entweder sind 2 extrem gut im Tarnen und Verstecken oder die sind schon „weg“. Vor einem gewissen Schwund beim Umsetzen in neues Gewaesser hat man mich jedoch gewarnt, der Stress kann z.b. zu einer Schockhaeutung fuehren oder sie fallen einfach tot um. Im Moment stehe ich vor der schweren Entscheidung, weiter auf Besserung hoffen und das Risiko eingehen, das sie nachts verstirbt und bis morgen Abend das Becken verseucht3 oder die letzte Reise geht nun spontan via Porzellanexpress4

Wenigstens geht es den YF recht gut, eines der groesseren Weibchen traegt auch einen fetten Eifleck, mal sehen ob da ein Bock fleissig war, dann muesste das Gelege demnaechst in die Bauchtasche gedrueckt werden. Aber warten wir mal ab. Achja, frohes Neues und die glitzernde Blasenschnecke zieht morgen mit ein paar Kumpels zu Muetzli.

  1. hoffentlich []
  2. etwa 3 x 3 mm gross []
  3. Totes muss raus.. []
  4. ob ich das fertig bringe? []
KategorienNanoaquaristik

Wenn es Futter gibt…

28. Dezember 2011 2 Kommentare

es grünt so grün…

27. Dezember 2011 Keine Kommentare
es grünt so grün...

wenn man im Nanobecken gaertnert. Nachdem die Maschinenbaeuerin vor ein paar Tagen zwangsweise zur Aquarianerin rekrutiert wurde, ist langsam aber sicher der Funke uebergesprungen und so waren wir Pflanzen kaufen fuer das neue Becken.  Natuerlich habe ich fuer mein Becken auch ein klein wenig abgestaubt und so wurden die Wirbellosen Zeuge einer kleinen Umgestaltung. Die „Crusta-Hoehle“ flog raus1 und stattdessen wurde ein Dennerle Roehrendings, auf das ich mit Nylonfaden ueberschuessiges Moos band, eingesetzt. Vielleicht findet die Brut ja daran mehr gefallen. So langsam muss ich mir auch mal ueberlegen, was ich mit den Zicken futtertechnisch anstelle. Die Brennesselsticks2 lassen sie liegen und nur die Schnecken stuerzen sich drauf, die angeblich so beliebten Seemandelbaumblaetter3 schauen sie nicht mit dem Arsch an und die Nano Crusta-Gran4 ist auch nur fuer ein paar Tiere interessant. Aber das popelige Stueck Walnusslaub, da stuerzen sie sich drauf wie die Doofen. -.- Mal sehen ob Gurke und Tomate gut ankommt. Auf der anderen Seite, sie sind eifrig an allen Pflanzen und Dekoelementen am rumsuchen5, vermutlich ist da reichlich Algenaufwuchs und ich trage Eulen nach Athen.

Jedenfalls habe ich mich zu dem Schritt entschieden, weniger von den Garnelen sehen zu koennen6, damit die Zwerggarnelen es einfacher haben, sich zu verstecken. Mal sehen wie sich das alles weiter entwickelt.

  1. da kroch nie eine rein []
  2. alle Garnelen lieeeeeeben die Dinger []
  3. werden soooofort abgeweidet []
  4. spezielles und hochwertigstes Superfutter []
  5. und vermutlich am fressen []
  6. durch die massivere Bepflanzung []

CO², pH, KH…

20. Dezember 2011 1 Kommentar
CO², pH, KH...

haengt alles zusammen und bringt mich um den Verstand. Das Ottobrunner Wasser ist eigentlich fluessiger Beton, also schickte ich mich an, einen Osmosefilter in Betrieb zu nehmen. Dank Umkehrosmose ist das Wasser nun weich wie ein Babyarsch mit kaum messbarem KH Wert1. Nun habe ich fleissig die Wasserwechsel mit Osmosewasser durchgefuehrt und damit meinen KH Wert im Nanocube von 16 auf 5 gedrueckt. Das ist eigentlich zuviel des Guten. Noch weiter und der pH Wert kann ohne Vorwarnung von 8.0 auf <sauer wie eine Zitrone> stuerzen. Ich will ja ein wenig saurer als es jetzt ist aber 7.5 wuerde mir reichen.

Also „rumgucken“ im Zooladen. Leider fand ich nicht auf Anhieb etwas sinnvolles2 und habe ein 10 Liter Becken und Bodengrund nebst Kies gekauft. Wozu? Keine Ahnung. Gefiel mir einfach. Da stand ich also wieder im Wohnzimmer und raetselte, wie die Wasserwerte stabil gehalten werden koennen und vielleicht auch das Pflanzenwachstum angeregt werden kann.

CO² Duengung. Die Maschinenbaeuerin will gleich eine bauen, ich haette lieber was fertiges3. Gut, die gekaufte Bio CO² Anlage macht genau das selbe, hat aber einen hybschen Keramikausstroemer. Bei der Gelegenheit staubte Madame ein geruettelt Mass an Turmdeckelschnecken ab, die sich sofort einbuddelten und dann Dune -der Wuestenplanet- nachstellten indem sie alle paar Zentimeter wieder emporstiegen. Spektakulaer schoen anzusehen. Natur eben.

Dem „grossen“ Cube habe ich statt der Wurzel nun einen Drachenstein spendiert und die Wurzel wandert in das Minibecken, indem ein paar gestutzte Polysperma4 eingesetzt wurden. Ich habe eigentlich keine Verwendung fuer das zusaetzliche Pfuetzlein aber es schadet ja auch nicht. Vielleicht warte ich bis es veralgt und setze dann Schnecken rueber um zu sehen wie sie Schneisen reinfressen.Jedenfalls wird nun wieder Osmose- und Leitungswasser gemischt um den KH stabil bei etwa 10 zu halten, die Duengung sollte dem Helferi 5 helfen und die Polysperma6 wird explodieren und regelmaessig beschnitten.

  1. wenn es aus dem Osmosefilter kommt []
  2. zumal ich nicht wusste, wonach ich eigentlich suche []
  3. sieht einfach schicker aus als 2 Flaschen mit Druckschlauchverbindung und Hefe die vor sich hingaert []
  4. waechst wie nix Gutes das Zeug []
  5. kleine Pflanze im Vordergrund []
  6. rechts hinten []
KategorienNanoaquaristik

Killergarnelen…

16. Dezember 2011 Keine Kommentare
Killergarnelen...

ich staune … 4 Yellow Fire sind dabei eine Blasenschnecke zu erlegen .. wow Natur.

Yellow Fire…

15. Dezember 2011 3 Kommentare
Yellow Fire...

putzige kleine Gesellen. Gelbe Zwerggarnelen sind vor ein paar Minuten1 in den 30l Nanocube gezogen. Ich rechnete eigentlich damit, dass die Viechlein sich sofort in ein dunkles Eck2 verkriechen und in 2 Tagen vom Hunger getrieben wieder nach vorne kommen, bereite ich doch bereits geistig die Fuetterung vor. Weit gefehlt, die gelben Wichte3 schwimmen ueberall herum, suchen auf den Mooskugeln nach Fressbarem, kaspern froehlich4 durch das Becken und aergern die Schnecken, denen der aufkommende Trubel wohl auf die Ovarien geht. Was ich noch nicht weiss, wieviele der 17 neocaridina heteropoda var. yellow dem weiblichen Geschlecht angehoeren. Vermutlich muss ich einfach warten, bis sich bei der einen oder anderen Garnele ein Eifleck zeigt. Ob daraus dann Nachwuchs wird, man wird sehen.

Momentan steht als Nahrungsquelle ein einsames Seemandelbaumblatt zur Verfuegung, welches zwar begutachtet aber noch nicht verschlungen wurde. Mal sehen, vielleicht locke ich morgen die Bande mal mit einem Brennesselstick fuer ein Gruppenbild vor die Linse.

  1. nach einer 2h Eingewoehnung ans neue Wasser in einem Eimer []
  2. unter die Polysperma z.b. []
  3. einzeln eingesetzt um sie zaehlen zu koennen []
  4. so denn ein Wirbelloses froehlich sein kann []

Gartenarbeit…

24. November 2011 Keine Kommentare
Gartenarbeit...

ich weiss, von Mopped ueber Dienstreisen, hin zum Nanoaquaristikblog. Das wird mit Sicherheit wieder anders. Aber irgendwie muss ich mich ueber die drohende Eiszeit retten und dafuer ist so ein Cube voll Wasser  ziemlich gut geeignet. Es sind immer noch keine Garnelen eingezogen, denn vorher muss ich umziehen, zwar nur 500 Meter weiter aber dafuer mit Sack und Pack und da ist es wohl einfacher neben den Schnecken, die sich vermehren wie nix Gutes, nicht auch noch Garnelen rausfangen zu muessen. Schnecken und Garnelen, so die Wasserqualitaet gut genug ist, vermehren sich ja fleissig. Also, erst Dienstreise, dann Umzug, dann Garnelen. Und vor allem mal wieder Mopped fahren.

Als kleinen visuelle Merkhilfe, wie schnell die Pflanzen wachsen, ein paar Bilder vor und nach der Gartenarbeit. Die Hintergrundpflanze waechst unglaublich schnell und nach dem Abschneiden und neu Einsetzen des gekappten Stuecks wird fleissig gewurzelt. Nur der Helferi im Vordergrund wird nichts werden, der ist weich genug um den Schnecken ab und an als Snack zu dienen. Mooskugeln sind permanent vollgeschissen, wie der Rest eben auch und die MoosFarnplatten vorne wachsen auch unterschiedlich schnell. Macht aber nichts. Natur halt.

 

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