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Archiv für die Kategorie ‘Ingress’

Goodbye US of A…

15. Juni 2013 Keine Kommentare
Goodbye US of A...

heute ist der Tag des Abschieds. Vor der Fahrt zum Flughafen erhielten wir noch Besuch von den lokalen Ingress Spielern, die uns die besten Stellen zum farmen nach High-Level Items verrieten und von uns ein paar Souvenirs vom Meetup in Austin erhielten um ihre Mitspieler mit Aufklebern fuer ihre Fraktion zu versorgen. Danach ueber ein paar kleine Umwege geht es Richtung George Bush Intercontinental Airport um den Leihwagen zurueck zu geben. Rueckgabe war problemlos und der Shuttlebus brachte uns vom CarTerminal zum Abflugterminal, in dem wir nach der Security Kontrolle noch eine Weile verbrachten.

Tja und nun sassen wir im Flieger nach London, 9 Stunden Filme gucken, Essen, immer wieder Getraenke gebracht bekommen, Dampfen im Stealthmode und die Uhr huepft immer mal eine Zeitzone weiter. Auf der Hinreise ist man quasi am selben Tag nach 8h am Ziel, zurueck dank Zeitumstellungen mit der selben Flugzeit kommt man 1 Tag spaeter erst daheim an.

Unsere Befuerchtung, die sehr kurze Umsteigezeit in Heathrow koennte zu einem Problem werden, haben wir uns im Vorfeld damit weg gefegt, dass es nun weit weniger problematisch ist, in London zu stranden als irgendwo in den USA. Im Zweifel fliegt von UK alle paar Minuten ein Vogel nach Sueddeutschland. Vor dem Landeanflug wurden dann alle Passagiere nach Muenchen aufgefordert, nach dem Aussteigen zu der Dame mit den orangenen Karten zu gehen, damit der Anschlussflug noch erreicht werden kann.

So erhielten wir unsere Express-Connection Karten, die wir vor uns haltend als VIP Pass nutzen konnten um bei langen Schlangen einfach den Fasttrack nutzen. Sehr praktisch so eine Karte, einfach mal behalten, kann man vielleicht nochmal gebrauchen. So erreichten wir voellig problemlos, den Laufschritt haetten wir uns sparen koennen, das Gate, an dem nach ein paar Minuten das Boarding begann. Von London nach Muenchen sind es dann nicht mal 2 Stunden und so haben wie unsere Fuesse schon nach kurzem Flug auf deutscher Scholle. Die typisch deutsche, unfreundliche Einreise- und Zollstation passiert fahren wir per Shuttlebus zum Dauerparkplatz und koennen per eigenem PKW vom Flughafen nach Hause fahren. Wie nach jeder Reise steht dann erst mal ausschlafen auf dem Plan um den Jetlag zu mindern.

Mal sehen wo es uns als naechstes hin treibt.

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Cruising Day…

14. Juni 2013 Keine Kommentare
Cruising Day...

es bleibt warm in Texas. Wie jeden vergangenen Tag auch, pruegelt das Quecksilber sich seinen Weg nach oben inRichtung der 40 Grad Marke. Bevor wir uns der erbarmlungslosen Hitze hingeben, kuehlen wir den Sportage auf angenehme 20°C runter.  Aussteigen wird nun zwar jedesmal zum Abenteuer mit dem Watschnbaum. Immer noch besser als permanent schwitzen.

Die texanischen Staedtchen sind eine Pracht. Die Outlet Malls, die man ueberall findet ebenso. Jedoch nutzt sich der Ahh und Ohh mit der Zeit ein wenig ab, nach knapp 2 Wochen ist man doch irgendwann angekommen und nimmt es als normal an. Haette uns vor 2 Wochen eine Riege F150 vor einem Whataburger noch ins Staunen versetzt, gehoert es nun zum Alltaeglichen und ich beginne es zu moegen. Auch so eine Sache, die mich retrospektiv betrachtet ein wenig nachdenklich macht. Meine massiven Vorurteile gegenueber dem Land, das fuer Oel in den Krieg zieht und sich deren letzter Anfuehrer im Alkoholrausch mit Gott persoenlich kommunizieren sieht, die Krankenversicherung als sozialistische Bevormundung verteufelt und die Grenze von Arm und Reich in eine unueberwindbare Schlucht wandelt, diese Vorurteile bestaetigen die Amerikaner die wir trafen, nicht. Natuerlich, die Klassiker, unglaublich dicke Menschen um Burgerladen, Grossvater und Enkel beim Einkauf von Desert Eagle fuer den Spass im Garten, grottenschlechte Autofahrer, alles vorhanden aber nichts, was so dramatisch waere, dass man das Land in Schutt und Asche legen muesste um die Welt zu retten.

Vor allem eben ein Querschnitt, der in Deutschland vermutlich nicht viel anders ausfallen wuerde. Gut, der mich nachhaltig beindruckende Schuffwaffensupermarkt ist hier unddenkbar aber sonst.. Jedenfalls ist das Bild vom generell verbloedeten Ami einem differenzierterem gewichen. Nun trifft man als Tourist normalerweise auf eine Handvoll Menschen, Bedienungen, Kassierkraefte und Hotelpersonal. Es gibt aber ab und an Gemeinsamkeiten, die Bruecken schlagen. Normalerweise ist es bei uns das Krad, wenn man auf dem motorisierten Zweirad reist, ist der trennende Kaefig des PKW nicht vorhanden und man kommt leichter und offener ins Gespraech, ueberall auf der Welt. Wir hatten Ingress. Dieses globale Spiel, bei dem man nur als Team Erfolg haben kann, bot uns die Moeglichkeit schnell und unkompliziert mit wildfremden Menschen in Kontakt zu kommen und wie aus der deutschen Ingresscommunity gewohnt waren alle, egal ob eigenes Team oder gegnerische Fraktion, immer gerne bereit zu helfen, informieren oder kamen auch extra durch die halbe Stadt gefahren um sich auf ein kleines Schwaetzchen zu treffen.

14 Tage USA sind morgen rum. 14 Tage Interstates, Grossstaedte, Doerfer, Malls, Burgerbuden, Seafood, Palmen, Meer und Menschen. Die Zeit Revue passieren zu lassen faellt beim abendlichen All U can eat nicht leicht, zu sehr ist man mit Ribs, Shrimps und Steak beschaeftigt. Ausserdem ist man noch mittendrin im amerikanischen Standard. Wir geniessen es einfach noch ein paar Stunden.

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Bourbon Street…

12. Juni 2013 Keine Kommentare
Bourbon Street...

nach einem hervorragenden Fruehstueck fuhren wir erneut ueber den Mississippi River um uns per klimatisiertem Kraftfahrzeug ein wenig die Gegend anzusehen. Da New Orleans,wie alle Staedte in den US of A eine teils abenteurlich niedrige Vmax vorgibt und die Strassen in teils desastroesem Zustand befindlich sind, schleichen wir wie alle anderen gemutlich schaukelnd in unserem SUV durch die Gegend.

Abseits vom French Quarter ist noch erstaunlich viel zu entdecken und es mangelt nicht an alten, riesigen Baeumen, die ein wenig Schatten ueber die Strassen spenden. Parks, quietschbunte Haeuser und allenthalben haengen wieder Mardi Gras Perlenketten ueber Balkonen, Telefonleitungen und Baeumen.

Doch dann wollen wir doch noch einmal das Treiben in der Bourbon St. erleben. An der Julia St. ist ein bezahlbarer Parkplatz und mit dem Street Car geht es zur Canal St. Von hier aus kann man das French Quarter bequem durchwandern. Klingt jetzt spassiger als es dann fuer einen unsportlichen, hitzeempfindlichen, leicht untersetzten Menschen wirklich ist. Ich steuere jedesmal automagisch Richtung Schatten, verweile Minuten an Kreuzungen, wenn eine leichte Brise dort durchweht und stelle mich stoisch wartend in klimatisierte Ramschlaeden und Co.

Aber alles Jammern ist nur Klagen auf hohem Niveau, schliesslich bin ich in einer der interessantesten Staedte seit langem. Ich kann jederzeit in gekuehlte Laeden latschen, kann ueberall mal mehr, mal minder teuer einen Softdrink oder ein alkoholfreies Bier1 zischen und abends alles abduschen.

Trotzdem schlauchen 9 h French Quarter und dass $Kollege in der Nacht um 03:00 h zum Louis Armstrong International Airport muss, nimmt uns die Zeitplanung auch aus der Hand. Gegen Mitternacht sind wir im Hotel, alle geduscht und frisch gemacht wird abschliessende Bilderschau gemacht und dann kann ich ihn auch schon zum Flieger fahren. Morgen gibt es dann einen Roadtrip zurueck nach Texas. Wir muessen unseren Flieger am Samstag ja auch erreichen.

  1. die nennen es dann einfach Miller oder Budweiser []
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NOLA…

11. Juni 2013 Keine Kommentare
NOLA...

steht fuer New Orleans, Louisiana1. Gut, war mir dann auch neu aber von jetzt an wundere ich mich nicht mehr ueber die ganzen Aufkleber, Shirts, Tassen, sonstige Andenken und Plunder, wenn darauf „ich herze NOLA“ steht oder „was in NOLA passiert, bleibt in NOLA“. Schliesslich ist New Orleans die heisseste Stadt der Suedstaaten, wenn man diversen Menschen glauben schenken kann, die dies immer wieder betonten. Vermutlich ein gelungenes Wortspiel, denn so heiss wie es in der Stadt ist, so heiss sind auch die Naechte.

36°C und abends noch 30,5°C. Das sind die reinen Temperaturdaten, wie heiss das Nachtleben ist, davon macht man sich besser selber ein Bild. Genug Kleingeld sollte aber mitgefuehrt werden, ganz umsonst ist hier nix. Mit dem PKW in das French Quarter zu fahren macht nur bedingt Sinn. Zum einen nimmt es die Moeglichkeit ein Bierchen2 zu zischen und zum anderen sind die Parkgebuehren recht saftig. Von 8 bis 18 USD fuer 8h ist da alles dabei. Je naeher am French Quarter, desto teurer. Da unser Hotel im Viertel Algier Point ist, trennt uns der Mississippi vom French Quarter. Bleibt man laenger in der Stadt oder will man jeden Tag ins FQ, so bietet es sich an ein Hotel zu buchen, das in einem der Viertel auf der selben Flussseite liegt.

Reine Faulheit und mein Verzicht auf Alkohol bringt uns trotzdem zu dem Schluss, es versuchen zu wollen. Ein Cab kostet einfach 15 USD und parken je nach Oertlichkeit auch. Bei der Heimfahrt also im Plus. Wir kurven also froehlich Richtung Lee Circle und parken dann fuer 8 USD an der Julia St. Genau an der Ecke ist auch eine Haltestelle fuer ein Street Car. Das sind die Pendants zu den Cable Cars in San Francisco und eine tolle Moeglichkeit bequem von A nach B zu kommen. Die Tageskarte fuer alle Linien3 kostet 3 USD gegenueber dem Einzelticket fuer 1.25 USD. Es gibt Street Cars mit Klimaanlagen, meist sind jedoch einfach nur alle Fenster4 aufgerissen und so blaest eine Brise durch den Wagen. Wir nehmen erst die gruene Linie bis Canal St. dann die Blaue um am Riverwalk bis zum French Market zu kommen.

Das French Quarter ist die Seele der Stadt. In diesem Viertel brodelt es, Bars, Kneipen, Clubs, Stripschuppen, Sexshops, Restaurants und auf den Strassen Gaukler, Taenzer, Akrobaten, die fuer ein paar Dollar die Nacht die Besucher unterhalten. Jazz und Dixie Bands, Brass Bands und die Heilsarmee ziehen musizierend durch die Strassen und ein paar Gottesfuerchtige mit Holzkreuz versuchen die Seelen vor Alkohol, Drogen und Homosexualitaet zu retten. Schoen wenn man noch Ziele hat.

  1. Abk. des Bundesstaates ist LA []
  2. oder mehr []
  3. es sind nur 3 []
  4. inkl. Frontscheiben []
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Louisiana…

10. Juni 2013 Keine Kommentare
Louisiana...

nach einer halbwegs erholsamen Nacht in feuchtheisser Luft in Beaumont machen wir einen Abstecher in die Parkdale Mall um einen guenstigen 2. Trolley zu kaufen. Das umpacken ist zu laestig und die Klamotten fuer die Konferenz koennen dann einfach im grossen Koffer bleiben, waehrend wir nur mit 2 kleinen Koefferchen weiterziehen. Nach einem kleinen Bummel, einem reichlichen Mittagessen und ein paar Schnappschuessen, verlassen wir vermittels der I-10 Texas und sind schon recht bald in Louisiana.

America’s Wetland steht auf dem Schild, das ist nicht gelogen. Kaum in diesem ziemlich gruenen Staat angekommen, tauchen links und rechts immer wieder Seen, Suempfe, Fluesse und Baeche auf. So zahlreich haben wir das in Texas nicht gesehen. Zwischenstop gibt es zum Kaffee und Tee tanken und kleinen Snacks verzehren in Frog City und Baton Rouge. Dort kommen wir mit der aeusserst freundlichen Bedienung bei PJ’s Coffee of New Orleans ins Gespraech und wir verlassen den Laden mit einer langen Liste an Empfehlungen, was man unbedingt in New Orleans gesehen haben sollte.

Nach einer Ewigkeitsfahrt auf der Interstate 10 kommen wir dann in New Orleans an, einchecken im Federal Inn & Suites, in direkter Nahcbarschaft des US Marine Corps und der lokalen Polizeistation, sind wir sicher wie in Abrahams Schoss. Zum Abendessen fahren wir kurz ins empfohlene „The Dry Dock Cafe“, wo $Kollege seine lang ersehente Cajun Spezialitaet Gumbo bekommt, eine Art dicke Suppe oder Eintopf mit viel Fleisch und Meeresgetier. Schmeckt auch gar nicht uebel. Morgen geht es dann in das French Quarter und die beruehmte Bourbon Street.

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Vorsicht beim Umgang mit Schusswaffen…

9. Juni 2013 3 Kommentare
Vorsicht beim Umgang mit Schusswaffen...

der heutige Tag brachte uns von Bishop in Richtung Houston. Den Moloch, die fuenftgroesste  Stadt der USA versuchen wir geschwind suedlich zu umfahren und kommen so am NASA Space Center vorbei. Hier kann man von einer SpaceShuttle Replik Bilder machen und auf Wunsch das ganze Space Center besuchen, wir wuenschten das allerdings nicht.

So ging es im Anschluss weiter nach League City in den „The Arms Room“. Ein Waffenladen mit Indoor Gun Range. Der Ami hat ja mit dem 2. Verfassungszusatz jedem Buerger das Recht in Stein gemeisselt, Waffen zu besitzen und zu tragen. Damit einher geht natuerlich die Benutzung der Schiesseisen. Von Waffen geht ein besonderer Reiz aus, das musste ich schon immer zugeben. Von Waffen im Allgemeinen und vor allem der Risiken im Umgang und das dort jeder Dorfdepp ein Arsenal zur Ausrottung ganzer Staaten vorhalten kann, habe ich jedoch Respekt und heisse es nicht uneingeschraenkt gut.

Jedenfalls hat mich der Supermarkt in Sealy nachhaltig beeindruckt und ein klein wenig mit den dicken Patschehaendchen an so einer Pistole rumfingern, das haette was. Also rein und gucken … und dann mal fragen ob Gaeste hier schiessen duerfen. Es beginnt eine in Deutschland undenkbare Szenerie. Ich teile mit, ich habe keinerlei Plan von so einem Schiesseisen und was man empfehlen wuerde. Pistole oder Revolver, will er wissen. Pistole. Er hat gerade nur 45er Munition, also alles ab hier, sagt er und deutet dabei auf etwa 15 Pistolen hinter ihm, alle seien frisch gereinigt, gewartet und Top Modelle. Wo ich denn her sei. Deutschland. Oh, warum nicht eine Heckler & Koch 45 C? Nehm ich.

Die Munition muss man bei Leihwaffen hier kaufen, keine selber mitbringen. Nachtraegliche Recherche zeigt, nicht teurer als im Waffensupermarkt. So latze ich 20 fuer die Range, 20 fuer die Leihwaffe und 35 fuer die 50 Schuss Kaliber 45 Munition und kriege 2 Ohrstoepsel und darf auf den Schiessstand, der von einem Range Officer bewacht wird. Der traegt auch eine Knarre, muss ja schliesslich, wenn einer doch nen Rappel kriegt, den Ruepel schnell eliminieren koennen.

Man hilft mir die Zielscheibe1 aufzuhaengen und ich fahre die Scheibe nach hinten. So eine Pistole2 erklaert sich von selbst. Magazin raus, Kugeln ins Magazin druecken bis keine mehr reinpasst, Magazin in den Griff, Schlitten durchziehen, Finger an die Wumme, 2 Haende gestreckt nach vorn und wie auf der Schiessbude ueber Kimme und Korn dem Pappkameraden die Lichter auspusten.

Ok, hier der schmerzhafte Teil. Viele Knarren haben unterhalb des Hahns eine Art Sporn, quasi ein Bett in dem der gespannte Hahn ruht. Darueber faehrt der Schlitten beim Schuss nach hinten, die Patrone fliegt aus der Kammer und von unten drueckt die Feder des Magazins eine frische Patrone nach. Wenn man nun diesen Sporn nicht hat und die linke Hand nicht das rechte Handgelenk umfasst sondern die Hand, so das der linke Daumenknoechel am rechten Daumen anliegt, dann klopft der Schlitten an die Hand. In meinem Fall aber nur  1mm und schrammte ein bisschen Haut ab. Wenn man es weiss, tut’s auch nicht weh. Die folgenden 49 Schuss auf die Scheibe3 waren dann inkl. nachladen, Foto machen, versuchen eine Erektion zu vermeiden, auch in nicht mal 30 min verballert.

Meine „Schusswaffenverletzung“ wurde natuerlich sofort fachweibisch von Memsahib mit einem speziellen Hello „Kitty Firearms Wounds Healing Kit“ versorgt.

Am Ende der Tagesetappe kamen wir in Beaumont an, ein guenstiges aber unglaublich feuchtes Zimmer, so einen Mief hatten wir noch nie. Das All U can eat Buffett im Ort war zwar sehr lecker aber das nasse Wohnklo war eine ziemliche Zumutung.

  1. ich habe das 0815 Modell, also nicht Osama oder Zombie []
  2. wenn man zuletzt vor ueber 20 Jahren mal eine gesehen hat []
  3. alles Volltreffer meine Herrschaften []
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Corpus Christi…

8. Juni 2013 Keine Kommentare
Corpus Christi...

jede Konferenz hat mal ein Ende, so auch diese und damit faellt der Startschuss fuer die weitere Reise. Da einige der Kollegen von Marion direkt nach Hause fliegen, schliesst sich nur einer uns an und sein geplanter Abflug am Donnerstag gibt damit auch das Ziel vor. New Orleans. Aber das ist weit1. Waehrend in Deutschland selbst der entlegenste Zipfel noch bequem in einer Tagestour erreichbar ist, plant man fuer texanische Entfernungen bequem 2 Tage ein und wenn man noch den Bundesstaat wechseln will, legt man sicherheitshalber noch einen drauf.

Unsere Route fuer den heutigen Tag sieht vor, von San Antonio nach Bishop zu fahren, dort in einem Motel einzuchecken und abends Corpus Christi zu besuchen. Corpus ist eine der Hafenstaedte von Texas, viel Wasser verspricht viel frische Brise. So weit so falshc. Die frische Brise ist etwa so, als wuerde man sich einen heissen Foen vor das Gesicht halten. Irgendwie bin ich aber der einzige, der das nicht angenehm findet.

Wir sehen einer Hispanic Grossfamilie beim fischen zu, fotografieren alte Galeonen2 und spaeter den ausgemusterten Flugzeugtraeger USS Lexington, der lila beleuchtet im Hafen als Museum und Attraktion herhalten darf. Nach einem aeusserst schmackhaften Mahl in einem Fischrestaurant an einem der T-Heads3 treffen wir noch Jay Paul der4 von ihren deutschen Vorfahren erzaehlt. Ein unglaublich netter Kauz, der uns noch das Versprechen abringt ihm ein Bild von sich per Post zu schicken. Machen wir natuerlich, dauert nur noch ein wenig, sind ja noch auf Tour.

Das Hotel in Bishop ist ein klassisches Motel, sauber, nicht zu chic, alles passabel in Schuss gehalten und natuerlich Parkplatz kostenfrei vor der Tuer. Diese ewigen 10 USD pro Nacht Tickets in San Antonio waren schon recht aergerlich.

  1. fuer deutsche Verhaeltnisse []
  2. oder sind es Repliken? []
  3. also T-foermige Ausleger ins Meer, ein Dock []
  4. wie mittlerweile 80% der Amis []
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