
spruch man zur Vorderradbremse der AfricaTwin, die sich der Muetzli vor kurzem kaufte. Einmal musste die Bremse bereits wieder gangbar gemacht werden, eine Ueberholung war also abzusehen. Natuerlich musste erstmal das notwendige Revisionskit bestellt werden und ein Termin gefunden, an dem moeglichst alle Zeit haben. Heute morgen war es dann soweit. Die Demontage der Saettel ist ja nicht das Problem, aber die Kolben aus dem Sattel herausbekommen, hier war Erfindergeist gefragt. Zum Beispiel einen demontierten Sattel einfach an den hinteren Bremskreis anzuschliessen und dort zu pumpen bis ein weiterer Kolben sich loest. Nachdem man alle so weit vermittels Bremshydraulik herausgedrueckt hatte, dass sich einer von alleine loest, hat man bei 2 anderen natuerlich verloren. Die sassen fest, wie 100 Jahre in Salzlake eingelegt. Was dann, nach erfolgreicher Demontage aus den Nuten fuer die Dichtringe an Alukorrosion herauszukratzen war, um die neuen Ringe passend einzusetzen, ist schon fast im Kilobereich anzusiedeln. Der Zusammenbau und das Entlueften der Bremsanlage war nur ein kleiner Zeitaufwand, verglichen mit der Demontage. Aber nach 6 Stunden inkl. Ratschen und Spezi Trinken nebst tatkraeftiger Unterstuetzung von Wolfi war die Africa Twin RD07 wieder auf der Strasse. Bremsprobe erfolgreich bestanden und Muetzli kommt puenktlich zum Spaetdienst.
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vor ein paar Tagen besichtigte $Kollege eine Africa Twin, Modell RD07 in Bestzustand und regelmaessiger Wartung von $Besitzer. Da mir der Besitzer bekannt ist, sein Leumund auch nicht schlecht und der Zustand des besagten Krades immer gepflegt ist, gab ich dies als Empfehlung an $Kollege. Nach der Besichtigung und einer Probefahrt, einer Nacht des Ueberlegens, kaufte er nun gestern die AT und lies sie auch gleich auf sich zu. Heute wollte er sein Prachtstueck natuerlich vorfuehren und kam in die Werkstatt. Um seine Errungenschaft gebuehrend in Szene zu setzen, platzierten wir sie vor dem Rolltor in der Sonne und nach erfolgter photographischer Aufnahme wurde die AT wieder “ins Warme” verbracht werden. Statt zu rollen, federte sie vorne voll ein, ein beherzter Schubs, nachdem die Frage “haste die Finger an der Bremse” negiert wurde, rollte man die AT ins Innere. Montagestaender drunter, hochgebockt. Diagnose: Beide Saettel fest.
Urploetzlich, ohne dass jemand an der Bremse was getan haette, ruehrt sich das Vorderrad nicht mehr. Also flugs beide Saettel demontiert, mit Bremsenreiniger geflutet und versucht die Kolben gangbar zu machen. Mittels ein wenig “Antiquietsch” und Geduld bewegten sich die Kolben auch wieder ein wenig, ausreichend um damit zu fahren. Man wird nicht umhinkommen, sich dem Problem nocheinmal ordentlich zu naehern, wenn $Kollege mehr Zeit hat. Aergerlich aber trotzdem glaube ich dem Vorbesitzer, dass er nicht wusste, dass sich hier ein Problem anbahnt.
manchmal hat man einfach Pech und manchmal liegt ein Fluch auf $Person. Was auch immer Greg im letzten Leben angestellt hat, es muss furchtbar gewesen sein. Jedenfalls kaufte er sich eine Triumph ueber $Auktionshaus und der Kumpel, der sie fuer ihn verwahren sollte, stellt fest, einer der Zylinder ist am Sack. Also wird noch vor seiner Ankunft in Frankfurt die Triumph versilbert und eine KLX gekauft. Nun moechte man meinen alles wird gut. Weit gefehlt, die KLX trotz stundenlanger Inspektion und Optimierung, streckt nach 250 km die Hufe von sich und bleibt mit kapitalem Motorschaden liegen. Greg wird abgeholt und zurueck ins Hessische gebracht. Der 3 woechige Motorradurlaub in “good old Germany” und Anrainerstaaten scheint vorbei. In seiner Not mietet er sich einen 118d und faehrt nach Muenchen.
Naja .. ein Zweitmopped haette ich zwar aber das ist grade leidlich im Arsch, denn der frisch eingebaute “Topmotor” entpuppte sich als Schrott mit 60 kg Eigengewicht. Also ran ans Werk, alle Mann in die Werkstatt und bis 00:00h gebastelt und am Sonntag morgen um 09:00h aufstehen und den Rest erledigen. Es dauerte bis 18:00h bis wir mit 3 Moppeds dann endlich das Sudelfeld erreichten und im Anschluss kraeftig zu Abend essen konnten. Die KLR faehrt zwar nur knapp 80 km/h und der Urlaub wird zwar stattfinden koennen, jedoch muessen die Touren neu geplant werden .. 600 km sind da am Tag einfach nicht drin.
schoen, vielseitig, spannend und ueberhaupt. Im Vorjahr war es ruhiger und es ging weniger zu Bruch. Aber keine Angst, es gab weder spektakulaere Unfaelle noch bluttriefende Bilder. Los ging es am Freitag morgen und zwar zum Anhaengerfuzzi des geringsten Misstrauens Preises. Wochenendtarif inkl. Spanngurte von Freitag Mittag bis Montag Vormittag kosten 36.-, das habe ich teurer in Erinnerung. Also mit $Kind_2 los einen Anhaenger holen und dann die Moppeds aufladen und das ganze Gepaeck verstauen. Problem ist naemlich, dass die Maschinenbaeuerin die Sache ausrichtet, also muss viel transportiert werden, es muss vor Ort eingekauft werden und man will ja eventuell noch Mopped fahren…….. Mehr…
naja eigentlich wollten wir nur zum Marokkovideo Schauen in die Werkstatt und um bei der KLE die Verkleidung wieder anzubauen und mit heim zu nehmen. Wie es aber so oft findet sich erst etwas zum interessiert Kucken, in dem Fall ein Satz Heidenau K60, der auf 2 gueldene Affentwinfelgen sollte und dann zum Anfassen. Denn der froehliche Monteur sah nicht so ganz souveraen aus, nahm freudig diverse gutgemeinte Ratschlaege an und weil man ja immer freundlich und hilfsbereit ist, packt man dann doch mit an. Also Hinterreifen zuerst und danach in weniger als 15 Minuten den Vorderreifen gewechselt. Tja, wieder eine gute Tat und der Reifenbesitzer schwoert es auch in Zukunft lieber beim Reifendienst zu machen -”Aber gut zu wissen, dass es machbar ist .. so fuer die Reise”- Das Video habe ich zwar fast gaenzlich verpasst, die paar Minuten die ich sah waren aber sehr schoen.
eigentlich nur gepostet, weil mir das Bild gut gefaellt. Mani ist ja mittlerweile nicht nur daheim auf der Insel, er hat auch ein paar seiner Bilder geschickt. Und dieses zeigt die naechtliche Aktion, bei der seine voellig ausgenudelte Kette nochmal gespannt wurde fuer die Heimfahrt.

spruchte ich, als ich heute Nachmittag einen Bekannten auf einem Autobahnrastplatz aufgabelte und ihm sein Erste Hilfe Kit uebergab. Er ist auf einem “Kurzausflug” nach Kaernten. Kurz ist allerdings nur die zur Verfuegung stehende Zeit, die Distanz ist London – Klagenfurt. Da er es in einem Rutsch fahren will um seine Angebete zu sehen, bot ich an im Raum Muenchen fuer Speis, Trank, kurzes Nickerchen und eventuelle Gefallen, zur Verfuegung zu stehen. Nach einer guten Tasse Tee, einer Dusche und einem Schwarzbrot mit Schinken sollte es dann weitergehen .. und hier kommt die Kategorie “Fremdgebastel” ins Spiel. Das Kettenspray, welches man sehr gerne an ihn weitergab, sollte auf eine Fazerkette mit 10 cm Durchhang gesprueht werden. Spruehen auf dem Seitenstaender, da der Hauptstaender gerade eines Bolzens verlustig ging. Also wurde Beschluss gefasst, dass wir erst mal in die Werkstatt fahren. Dort wurde dann sowohl Hauptstaender befestigt als auch Kette ordentlich gespannt. Passenderweise wollte gerade die Affentwintruppe die Werkstatt fuer den Grillabend herrichten, so dass es fuer den Besuch aussah, als wenn hier regelmaessig Abenteurer auf 2 Raedern ihren Abend verbringen. Wir haben ihn dann noch ueber die A99 zur A8 Richtung Salzburg gebracht und beim verabschieden auf einem Rastplatz erinnert, er moege unbedingt die Mautplakette dran machen. Tja, vor 2 h noch stolz seine Plakette vorgefuehrt und dann taucht sie nicht mehr auf. Gut, muss eben eine Neue her. Die verlustierte fand ich eben auf dem Boden wo sein Tankrucksack lag. Und dabei hab ich nun gar keine Verwendung fuer sowas. Nun muesste er wohl knapp vor seinem Ziel sein.
Gute Reise Mani.
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