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Archiv für die Kategorie ‘Photographie’

Welcome to the US of A…

1. Juni 2013 2 Kommentare
Welcome to the US of A...

spricht der1 aeusserst freundliche Beamte am Immigration Schalter in Houston. Und damit waren wir wieder drin, im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten und unglaublichen Wunderlichkeiten. Die Reise begann quasi am Vortag, also dem 31.05.2013 schon irgendwie. Wir haben die Nacht durchgemacht, damit wir gegen 04:00h morgens gemuetlich Richtung Flughafen Muenchen und dem Langzeitparkplatz, auf dem wir uns fuer 57.- EUR einmieteten, einfinden konnten. Busfahrt zum Terminal 1, Modul B, Schalter British Airways, kurz durch die Security und dann heisst es warten auf den Abflug.

Der war puenktlich um 07:20 und schon 2 h spaeter konnten wir in London Heathrow2 umsteigen in den Direktflug nach Houston3 zum George Bush Intercontinental Airport. Die Route wurde bewusst via London gewaehlt, da man dann die Immigration am Ankunftsort hat und nicht wie bei dem Flug nach Hawaii in Philadelphia oder einem anderen Ostkuestenflughafen. Die Immigration dauert dermassen lang, ein verpasster Anschlussflug waere suboptimal.

Nun sind wir aber in Houston gut angekommen, konnten ohne Probleme einreisen und schnappten uns erstmal unseren Leihwagen. Statt Jeep Liberty4 wollte Madame den Kia Sportage5 und so rollten wir mit Klimaanlage auf Hochtouren durch das 36° heisse Houston Richtung I-10.

Der erste Schritt aus dem Flughafen war ein Erlebnis der besonderen Art. Schwuelheisse 36° C bei ueber 50% Luftfeuchtigkeit und kein Wind. Fuer mich ein Alptraum, fuer Madame ein Fest. Ab zur Katy Mall in Sealy. T-Shirts und Flip-Flops. Und zum ersten mal sah ich live und in Farbe einen Waffensupermarkt. Munition gibt es im Regal zum Discountpreis und die gefuehlt 200 Pistolen und Gewehre einfach so an der Theke. Fuer deutsche6 Verhaeltnisse ein absoluter SuperGau. Hier shoppt man eben sein Mittagessen und dann noch fuer die Juengste ein HelloKitty Sturmgewehr.

Nach der Mall weiter zu unserem Hotel fuer diesen Abend. Eine 50.- USD Absteige7 in der alles ein klein wenig in die Jahre gekommen ist. Dennoch sauber und mit Klimaanlage8. Die etwas verschobene Sortierung der Bilder moege man entschuldigen aber die Kamera steht immer noch auf MESZ und das Handy von dem manche Bilder sind hat sich schleppend der Zeitzonen angepasst, so das die EXIF Daten ein wenig im Arsch sind. Ich hab auch grad keinen Bock das zu reparieren. 😉

  1. diesmal []
  2. LHR []
  3. IAH []
  4. mein Favourit []
  5. mehr Komfort []
  6. oder mitteleuropaeische allgemein []
  7. plus Tax []
  8. wie alles in Texas []

Also die Transalpina ist ja nun ’ne Autobahn…

14. Juni 2011 Keine Kommentare
Also die Transalpina ist ja nun 'ne Autobahn...

sagt der Rumaene1. Durchgehend asphaltiert, perfekter Belag. Schade dachten wir, eigentlich suchen wir ja nach dem genauen Gegenteil. Muss nun keine Geroellhalde sein aber so ein bisschen „offroad fuer ambitionierte Laien“ waere toll.

Von Cluj Napoca2 fuhren wir also Richtung Transalpina3, vorbei4 Alba Iulia nach Sebes. Der Anfang war dann auch unspektakulaer, schoen aber eben auf Asphalt. Das aendert sich jedoch fallweise. Mal eine Passage Erdreich, dann Schotter, dann wieder Asphalt aber mit Schlagloechern dass man einen Dacia Logan darin verstecken koennte. Nach 30 bis 40 km wird man dann von einem Matschfeld ueberrascht, welches gerade gemeistert, von einer weiteren Buckelpiste abgeloest wird.

Nach knapp 79 km hat man es dann soweit geschafft, dass man abbiegt Richtung Voineasa. Hier, an einem Stausee5, gabelt es sich und man kann weiter „Autobahn Transalpina“ mit seinen Ueberraschungen fahren, oder eine Strasse, die mein Navi gar nicht kennt aber laut Papierkarte wieder mit der verzeichneten zusammentrifft.

Und nun haben wir Abenteuer Offroad. Schlimmer schoener als erwartet und immer wieder unter Felsueberhaengen durch, die wenig vertraueneserweckend aussehen und durch Waelder und ueber alte Bruecken, die einem Bauingineur6 die Haare zu Berge stehen lassen.

350 km fuhren wir von Klausenburg nach Hermannstadt7, die Tankanzeige meldet gerade Reserve an, als wir in der Pension Maria ankommen. Dieser angebliche Fuselprit der Ostvoelker ist ein wahres Wunderzeug. Kommen wir mit unserem HighTech 100 Oktan Scheiss daheim keine 320 km, sind es hier locker 400 km.

Abends dann noch in die Fussgaengerzone von Sibiu8 und im „Intim“9 zu Abend gegessen. Auf der Karte steht auch dauernd was mit Muschi… vielleicht daher10. Die Schulter hat gehalten, ist nicht wirklich besser aber man beisst sich durch. Morgen dann wieder in die Berge .. Transfagarasan ansehen.

  1. also, diejenigen, die wir nach der Strasse befragten []
  2. Klausenburg []
  3. DN67c []
  4. oder besser durch []
  5. hat es hier reichlich []
  6. also mein Wegbegleiter []
  7. Sibiu []
  8. per Taxe, kostet keine 2.- EUR []
  9. keine Ahnung, warum es so heisst []
  10. oder ich schau einfach nach, was Muschi auf Deutsch heisst []

Siebenbürgen…

13. Juni 2011 Keine Kommentare
Siebenbürgen...

nach einem 6.- EUR teuren Fruehstueck1, fuehrte uns der Weg erstmal durch Budapest, bis wir endlich die Ausfallstrasse Richtung Szolnok erreichten. Immer geradeaus, Richtung Debrecen und bei „Puespoekladany“ dann Richtung Oradrea halten. Eigentlich ganz einfach. Weniger einfach gestaltet sich die Fahrt, wenn man beim einbiegen zu einer Tanke, die man zu spaet bemerkte, ploetzlich keinen Asphalt mehr unter dem Reifen spuert und die Kiste in den Graben rutscht.

„Elegant abgerollt..“ sagt Wolfi. „Aua!“ sag ich.

Auf gefuehlt 1 m Hoehe rueckwaerts auf die Schulter fallen, ist dem Bewegungsapparat schaedlich. Gebrochen ist wohl nichts, geprellt aber dafuer umso mehr. Schonhaltung ist nun angesagt, ein abenteuerlich fieses Stechen in der Schulter mahnt dazu, sich 2 x zu ueberlegen, wie man seine Jacke nun anziehen muss. Wolfis Reiselaboratorium hat neben Penicilin und Malariatatabletten natuerlich auch Ibuprofen und Diclofenac. Zur Not gipst der auch noch glaube ich.

Bei einer kurzen Rast hinter Oradea, habe ich mit dem Gummihammer erst mal den Koffer wieder in Form gebracht, so dass der Deckel wieder dicht schliesst. Regnet zwar nicht aber sieht besser aus2.Die Landschaft veraendert sich schlagartig. Die Ungarische Puszta ist3 eine eintoenige Steppenlandschaft und sobald man nach Rumaenien kommt, befindet man sich in satten gruenen Landschaften.

In einer Gewaltetappe sind wir von Budapest nach Cluj Napoca4 gefahren und haben uns im Hostel Transylvania eingenistet. Hybsches Zimmer, sauberes Bad, nette Gaeste5 und eine sehr gute Empfehlung, das Abendessen im „Bulgakov“ einzunehmen. Zwei mal Vorspeise, zwei Hauptgerichte6 und 4 Pepsi .. man wird keine 15,- EYPO los7. Aber erst mal ausruhen und sehen, wie sich die Schulter entwickelt. Achja, der Rumaenische Lei8 Geldschein ist aus Plastik und man kann an einer Stelle durchsehen, ein Durchsehzeichen, statt Wasserzeichen quasi.

 

  1. am ersten Tag dachten wir es sei inklusiv und langten einfach so zu []
  2. und mindert das Gefuehl, es sei was schlimmes passiert []
  3. ach? []
  4. Klausenburg []
  5. eine Truppe aus Oberoesterreich, die Rumaenien abfahren z.B. []
  6. reichlich []
  7. also umgerechnet 60 RON []
  8. oder Leu []

Links ist Buda, rechts ist Pest…

11. Juni 2011 3 Kommentare
Links ist Buda, rechts ist Pest...

waere es andersrum hiesse die Stadt jetzt Pestbuda. Bloeder Name, also war man recht froh, dass Buda auf dem Berg im Westen und Pest in der Ebene, rechts der Donau.

Um dorthin zu kommen, wenn man von Wien startet, empfiehlt es sich, einfach noch Bratislava und damit die Slowakei mitzunehmen. Der Altstadt sieht man es nicht so sehr an, dem „neueren“ Teil jedoch, mit seinen sozialistischen Plattenbauten, kann man seine Vergangenheit nicht absprechen. Dafuer gab es dieses Wochenende ein kleines Stadtfest mit Grill und Bier und slovakischen Maedels. Nett anzusehen, sagt der Wolfi .. ich hab da ja keinen Blick fuer.

Von der Slowakei aus dann nach Ungarn und schon aendert sich die Landschaft. Flaches Land mit wenig Klimbim, wird zu bergigem Land mit vielen Waeldern und gruenen Haengen. Sehr nett anzusehen, finde ich, der Wolfi hat da ja kein Auge fuer.

MarcoPolo Hostel nimmt 22.- EUR pro Nase und Nacht in einem Doppelzimmer inkl. Fruehstueck1. Durch diese Grossstadt bis zum Hotel zu kommen ist aber genauso langwierig, wie aus Wien herauszufinden, da gehen von einer 7h Tour schon gleich 2 x 1h fuer Ausfallstrassenroulette weg2. Morgen will ich aber erstmal einen Ruhetag, da ich am Donnerstag noch Spaetschicht hatte, einfach um mal von Arbeit auf Freizeit umzuschalten. Und Budapest soll ja extrem schick sein.

  1. all you can eat []
  2. plus 1h fuer Wolfis Wunsch, den Prater und Stephansdom zu sehen []

Spinnst, da wird man umgebracht und ausgeraubt…

10. Juni 2011 Keine Kommentare
Spinnst, da wird man umgebracht und ausgeraubt...

oder schlimmeres und das in variabler Reihenfolge. Nein Wolfi, das klingt vielleicht wie feindliches kommunistisches Ausland aber es soll toll sein, fahr doch mal hin.

Seit Monaten Jahren aergere ich Wolfi mit seiner Balkanphobie. Wo auch immer diese herkommt, vielleicht hat er das letzte Mal in den 90ern eine Zeitung gelesen und denkt, da ist ueberall Krieg, sie existiert. Um dieser zu begegnen, schlug Wolfi nun allen Ernstes vor „komm wir fahren ans Schwarze Meer, Odessa, Sehenswuerdigkeiten bestaunen1“ – o.O Oeh .. ernsthaft jetzt? – „Klar, Du2 schwaermst doch immer von der angeblich so unglaublich tollen Gegend und jeder, der mal da war, sagt es sei ein Traum“. Das unser Ziel nicht im Balkan liegt, sage ich ihm dann hinterher … aber wer weiss wo wir landen.

Die Maschinenbaeuerin turnt ja gerade durch Kanada, ich habe 2 Wochen Urlaub, also kann es ja losgehen. Internationaler Fuehrerschein3, Reisepass, Visakarte und ein bisschen Bargeld sowie neue Reifen4 und den Wecker auf Freitag morgen, 0800h gestellt. Wolfi ist beinahe Puenktlich, es kann losgehen.  KM Stand bei Abfahrt 95.637 km.

  1. ich darf nichts anderes schreiben []
  2. also ich []
  3. fuer alle Faelle []
  4. der Tourance ist vermutlich noch fuer 2-3000 km gut []

Kunstvoll in Szene gesetzt…

1. März 2011 2 Kommentare
Kunstvoll in Szene gesetzt...

many thanks Mani, you are an Artist. Mani photographierte uns auf seinem Weg nach Oesterreich.

KategorienMotorrad, Photographie

Sauerbratensharing…

28. November 2010 1 Kommentar
Sauerbratensharing...

am Samstagnachmittag begann die Maschinenbaeuerin den 4 Tage im Sud vor sich hin ziehenden Fleischberg1 in einen Sauerbraten zu verwandeln und ich durfte danebenstehen und motivierend nicken. Um 14:50h war das Fleisch von allen Seiten angebraten und wurde sich selbst ueberlassen … mindestens 3h schmoren. Von oben laeuft langsam der Rotwein dazu und vor meinem geistigen Auge esse ich 1 Woche Sauerbraten mit Spaetzle, Rotkohl und Knoedeln.  Ich versuche die Maschinenbaeuerin seit 3 Tagen von den Kartoffelknoedeln abzubringen aber sie meint, die muessen sein .. ja mei, ich muss sie ja nicht essen, hauptsache Fleisch. Ich renne durch die Bude, in meiner alten, zu kurzen Schlabberhose und freue mich schon, dass der Sauerbraten ja langsam aber sicher fertig werden sollte. Es klingelt.

Waehrend ich noch ueberlege, welcher Postbote am Samstag um 19:00h noch klingelt, steht Muetzli in der Tuer. Mir schwant Uebles… es klingelt wieder, Wolfi ist da. *Klingeling* … Ela und Noogie kommen rein. Es ist 19:03h, die Bude ist voll und ich Depp ueberleg noch, wieso die alle auf einmal und dann ausgerechnet zur Essenszeit auftauchen. Das Mariondl nahm mich beim Wort, als ich sagte „ich hab keine Lust Geburtstag zu feiern, alt werden ist kein Fest“ und lud einfach am Vorabend ein. Die Brut hat meinen Wochenvorrat an Sauerbraten in weniger als 1 h niedergemacht, nebst 12 Kartoffelknoedeln, fast 1 kg Rotkohl und 1 kg Spaetzle.

Naja, zum Ausgleich liess man mir allerlei Sachen zukommen um mich gnaedig zu stimmen. Ein schlaues Buch damit ich noch mehr unnuetzes Wissen weitererzaehlen kann2, ein Thermometer fuers Mopped, damit ich immer weiss wieso ich friere oder schwitze3, eine Tupperdose mit HelloKitty Motiv und gefuellt mit Keksen4, einen Gutschein fuer einen Hamambesuch5, eine Stirnlampe von Petzl2, einen HelloKitty Stickerspender mit Suesskram um die GS zu verschoenern4 und eine „X170 Action Camera“6. Und wenn ich nicht ausgerechnet Ende November meinen „beschenktwerden-Tag“ haette, koennte ich mit der Kamera gleich rumfahren und filmen, so nerve ich die Maschinenbaeuerin weil ich in der Wohnung und auf dem Balkon beim Rauchen damit rumhantiere. Selber schuld.

  1. 2.5 kg []
  2. Danke Wolfi [] []
  3. Danke Muetzli und Manüla []
  4. Danke Ela und Noogie [] []
  5. Danke Maschinenbaeuerin []
  6. Danke Mariondl []