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Archiv für die Kategorie ‘F650GS’

Und nochmal ein erster Fahrtag…

13. April 2013 4 Kommentare
Und nochmal ein erster Fahrtag...

dieses Jahr konnte ich irgendwann im Januar oder Februar die kleine F mal auf die Strasse zerren, dann ging es mit mittelschweren Schneefaellen wieder in die Winterpause. Langsam aber sicher machte sich auf ein Lagerkoller breit, den man selbst durch hunderte Kilometer spazieren gehen um Ingress zu spielen, nicht mehr begegnen konnte. Nach LVL8 Ende Januar flaute auch das Interesse an dem Spiel wieder leicht ab.

Nun ist es aber wieder soweit, die erste Kradwoche ist rum, die Karre frisch gewaschen und der Gasgriff schnappt auch wieder zurueck. Das tat er naemlich ploetzlich nicht mehr. Das fiel bei den letzten Fahrten im fruehen Winter schon auf. Wenn man die Heizgriffe anschaltete, wurde der Gasgriff schwergaengig. Nun war keine Heizung mehr von Noeten und der Griff ging trotzdem nicht in seine Ausggangsposition zurueck.

Eine Beilagscheibe zwischen Lenkerendgewicht und Gasgriff loeste das Problem. Nun fluppt das alles wieder wie es soll und die kleine F tuckert wieder ueber die Strassen. Mal sehen, vielleicht wird die 650er ja doch noch mal zu einer Urlaubsmaehre gemacht. Eigentlich brauch ich die Kiste ja gar nicht, auf der anderen Seite sind diese Einzylinder schon sehr sparsam, robust  und reisetauglich.

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das ist schon ziemlich dreist…

22. Oktober 2012 3 Kommentare
das ist schon ziemlich dreist...

da kommt man Nichts ahnend aus dem Haus und findet die kleine BMW auf dem Parkplatz zwischen allerlei Betonkloetzen. Vor dem Haus wird irgendwas an den Muelltonnenplaetzen gemacht und die Bauarbeiter wussten nicht wohin mit ihrem Kram also wurden leere und „halbleere“ Parkplaetze mit Containern, Erdhaufen, Steinen und eben auch 1 m³ grosse Betonkloetze platziert. Nun benoetigt die F sicher keinen kompletten Parkplatz, stand bis vorgestern auch noch eine KLE500 daneben um den Platz „sinnvoll“ zu nutzen aber dass man mir einfach die Karre mit tonnenschweren Kloetzen zuparkt, das ist schon eine Nummer. Im Moment weiss ich gar nicht recht was ich machen soll, ich brauch die F ja heute und morgen nicht aber danach habe ich frei und wollte die F „Verkaufs-“ oder „Ueberwinterungsfaehig“ machen, je nachdem was eher eintritt. Wenn ein PKW einen einparkt, dann gibt es da ein Kennzeichen und nen Abschlepper. Auf so nem Betonklotz steht nichts. Wegtragen scheidet auch aus und Kran habe ich keinen.

Kleine Wehwehchen…

13. September 2012 1 Kommentar
Kleine Wehwehchen...

nach dem Urlaub galt es zu beseitigen. Da war zum einen das dauerleuchtende Bremslicht, welches einer komplett vermoderten Kolben- und Federmimik am Handbremsapparat geschuldet war und ein immer wieder ausfallendes ABS dank eines maladen ABS Sensorkabels. Bei $Spezl und seinen Dutzend F650GS aller Varianten findet sich auch immer ein Schlachtvieh, von dem man zehren kann. So wurde das Innenleben der Armatur getauscht, bei der Gelegenheit noch ein verstellbarer Kupplungshebel gefleddert und der ABS Sensor gegen den einer 2005er Dakar getauscht. Nun funktioniert wieder alles und ich konnte zufrieden zurueck nach Muenchen tuckern.

KategorienF650GS, Gebastelt, Motorrad

SLO A D…

11. September 2012 Keine Kommentare
SLO A D...

puenktlich um 8 Uhr morgens wurde zum Fruehstueck gerufen, spartanisch aber im Preis inbegriffen. Madame hat sich in weiser Voraussicht einen Teebeutel mitgebracht, da man versuchte ihr Fruechtetee als „really black tea Misses…“ zu verkaufen. Da das Zimmer eher wenig Raum zum Verteilen der Habseligkeiten bot, war auch schnell gepackt. Die Moppeds wurden alsdann ueber den Wurzenpass nach Oesterreich gebracht und bei einer kleinen Pause wurden die Navis gescholten fuer die teils irrsinnigen Routen, die da vorgeschlagen wurden. Des Raetsels Loesung war „Mautstrassen vermeiden“. Bis dato ging ich davon aus, dass man zumindest ueber die Felbertauern irgendwie mautfrei aus diesem Land kommt. Felbertauerntunnel -> Maut. Grossglockner -> Maut. Tauernschleuse -> Maut. Katschberg -> Mautfrei. Voila. Da wir schon die 4.60 EUR fuer eine weitere 10 Tagesvignette sparen wollten, waeren 10 – 18 EUR fuer Maut ziemlich daneben, zumal das Wetter perfekt und damit die Strassen vermutlich voll waeren. Also ueber den Katschberg und die B99 weiter ueber den Pass Lueg um Richtung Salzburg und von dort auf die A8 zu kommen. Die letzten Meter dann auf der BAB bis Muenchen abgerissen und Nachmittags in der Heimat absatteln zu koennen. Waesche waschen und ankommen .. und bloggen. 😉

SGKS, die slowenische Grenzkammstrasse…

10. September 2012 2 Kommentare
SGKS, die slowenische Grenzkammstrasse...

sei leichter zu fahren als die Ligurische. Die Tatsache, dass man beide in einem Satz nennt in diversen Reviews der Grenzkammstrasse, laesst den Schluss zu, das die LGKS eine ziemliche Kinderparty ist. Die Slowenische ist jedenfalls weit entfernt von einem anspruchsvollen „Schotterpass“ oder gar „Ritt auf dem Grenzkamm im Geroell“. Es ist einfach eine sehr sehr schoene, Kiesstrasse ueber den Gebirgszug, der Italien und Slowenien trennt.

Von Sueden kommend verlaesst man erstmal Slowenien wieder um in Italien einzusteigen. Ein paar Kilometer Schotter, dann Asphalt mit geringen Schaeden und dann ein wenig mehr Schotter. nach etwa 70% der Strecke1 findet man den Kolovrat. Ein Militaerstuetzpunkt der italienischen Armee, erbaut 1915. Interessant und vor allem hat man hier einen phaenomenalen Ausblick ueber die Berge.

Das Socatal und der Vrsicpass nahmen wir zum Abschluss des Tages noch mit, nachdem wir uns in Bovec ordentlich den Wanst vollgehauen haben. Eine kleine Pension mit winzigkleinen Zimmern. Kein Scheiss, 2 Leute mit Moppedklamotten und die Wand zum Nachbarn beult sich durch. Naechstes Mal vorher fragen ob die Zimmer das Mindestmass eines Zwingers haben. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Schliesslich war es ein super Tag, prima Strecke und lecker Essen. Und Vrsic bei Tag und ohne Regen ist mit Geld nicht zu bezahlen.

  1. oder 30 wenn man von Norden kommt []
KategorienF650GS, Motorrad, Touren

Kreuz und Quer durch den Balkan…

9. September 2012 Keine Kommentare
Kreuz und Quer durch den Balkan...

eigentlich wollten wir nur von den Plitvicka Seen nach Slowenien um nahe der Slowenischen Grenzkammstrasse zu uebernachten. Was bietet sich da eher an, als ein Abstecher nach Bosnien. Das Navi lotst auch behaende ueber eine etwa 20 km lange Schotterstrasse, vorbei an Minenwarnschildern1 zu einem Grenzuebergang. Dass dieser seit ueber 10 Jahren nicht mehr in Betrieb ist, juckt das Garmin dabei nur am Rande. Folgen Sie der Strasse. Sehr witzig, da ist Stacheldrahtverhau, Betonsperren und ausserdem wachsen dort seit einer Dekade Baeume. Also umdrehen und Plan B aufrufen. Der Uebergang nach Bihac. Nun nicht mehr ganz auf der aktuellen Route aber das sollte zeitlich noch machbar sein.

Bosnien-Herzegovina. Kaum ueber der Grenze, an der neben dem Perso auch die Fahrzeugscheine geprueft wurden, zeigt sich eine komplett andere Welt2. Moscheen statt Kirchen. Bei einer Rast in Kroatien hat uns noch ein Kroate zum Kirchenbesuch eingeladen, in eine Moschee wollte uns aber keiner schleppen. Die Haeuser sind entweder renoviert oder im Bau, die Truemmerfelder und eingestuerzten Gebaeude wie in Koratien sieht man hier nicht. Ueberall Geschaefte, Leben auf der Strasse. Unruhiger, quirliger als das Nachbarland. Hat beides seinen Charme.

Die Schotterstrassen begleiten uns dann auch noch in BiH und HR in weiten Teilen. Wenn man einfach nicht die richtig fett eingezeichneten Linien der Karte folgt sondern quer durch das Land faehrt, trifft man immer wieder auf grandiose Offroadeinlagen. Der kleine Abstecher fuehrte allerdings am Ende zu einer Nachtfahrt ueber die letzten Berge vor dem Hostel. Mit Sicherheit ein absoluter Genuss, wir hatten sowieso perfekte Bergrennstrecken in den kroatischen und slowenischen Bergen, die kleine F war am Limit und die Rasten haben  gelitten. Das Hostel bietet WLAN, eine nette kleine Bar und zivile Preise.

  1. kein Witz []
  2. naja, komplett im weitesten Sinne []
KategorienF650GS, Motorrad, Touren

Plitvicka Jezera…

8. September 2012 2 Kommentare
Plitvicka Jezera...

nein, Winnetou war nicht da, weder der BierPreiss noch ein Double, der Silbersee gehoert wieder den Cowboys Kroaten. Ich bin kein Wanderer, weder mag ich Spaziergaenge noch kaeme ich auf die Idee irgendwo rum zu laufen, Tuerme, Kirchen, Kloester oder sonstige Bauwerke anzusehen. Wenn ich es auf dem Krad nicht erreichen kann, dann muss ich es auch nicht sehen. Fertig, einfache Logik, passt. Und dann die Fotos von den Plitvicer Seen … nur zu Fuss zu erreichen … lockere 2 – 8 Stunden je nach Tour. Ich werde sterben. Mitten in der Natur. Leb wohl Du boese Welt.

Ok, ich lebe noch. Mir schmerzen die Unterschenkel, die Fersen und trotz 3 Litern Fluessigkeit und einer Pizza fuehle ich mich wie ausgetrocknet. War es das wert? War es notwendig 5 Stunden ueber Holzstege zu wandern, gefuehlte 10.000 Stufen zu Aussichtsplaetzen zu klettern? War es das wert? Ja. Gut, ich mach das nie wieder und habe auch gelernt, dass das Aufgeben des Rauchens dazu fuehrt, dass die Luft noch lange nicht aus ist, wenn die Kraft weg ist, das war vorher anders. 110 Kuna, also etwa 14,80 EUR pro Nase fuer Natur satt und die Mahlzeiten und Getraenke an den Rastpunkten war nicht wirklich teuer, Kroatien eben, Urlaub noch gut bezahlbar.

KategorienF650GS, Motorrad, Touren