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Archiv für Mai, 2010

Lieber Joerch…

28. Mai 2010 3 Kommentare

danke fuer das Armband.
Gruss $Kind_2.


Anm.d.Red.: $Kind_2 wird morgen Mofaalter erreichen und fand das Paracordteil so schick. Habe es uebereignet.
KategorienAllgemein

Hello Jäckli…

25. Mai 2010 4 Kommentare
Hello Jäckli...

-.- „das traust Du Dich doch nicht“ … doch, sie hat es getan.

Plattfuß…

23. Mai 2010 2 Kommentare
Plattfuß...

am zweiten Morgen1 der Megafete 2010, stand eine kleine Ausfahrt in den Schwarzwald an. Ein paar Frischlinge im Schlepptau wurde X-treme Rumschwuchteling geplant. Ich habe also die GS vom ihrem Standplatz neben dem Zelt2 auf den Burnoutplatz gefahren und will aufroedeln, als ich eine Schraube in meinem hinteren Pneu entdecke. Prima, fast neuer (TM) Reifen3 und dann ein Loch. Die Schraube wurde entfernt4 und schlagartig verliert der Reifen Luft5. BMW Pannenset6 auf dem Bordwerkzeug gezogen und geflickt. Hielt die Schwarzwaldtour7, die Heimfahrt8 und wird wohl bis zum natuerlichen Ende des Reifens auch halten.

  • Fremdkoerper entfernen9
  • Loch mit der Ahle weiten und aufrauen10
  • Gummipilz ordentlich mit Vulkanisierpaste einsauen
  • Gummipilz in Ahle faedeln
  • Pilz mit Ahle in das Loch stopfen
  • Ahle rausziehen, ohne den Pilz
  • ein paar Minuten warten11
  • aufpumpen12
  • Luftdruck pruefen
  • warten13
  • Luftdruck wieder pruefen
  • ueberstehendes Ende des Poempels abschneiden14
  • max 50 km mit vmax 60 km/h sind empfohlen15
  1. eigentlich war es schon mitten am Tag []
  2. weil ich Strom im Zelt ueber die GS beziehe []
  3. keine 2000 km Offroad []
  4. Leatherman regelt []
  5. achwas? []
  6. Anno 2004, als es das noch dazu gab und nicht nur ne Servicecard []
  7. 140 km []
  8. 450 km []
  9. oder ganz rein und folgende Punkte ignorieren []
  10. muss leicht rein und raus gehen []
  11. Pilz verbindet sich mit Reifen []
  12. wahlweise CO2 Kartusche oder Pumpe []
  13. 2-3 Minuten []
  14. 2 mm stehen lassen []
  15. groehl []
KategorienGebastelt, Motorrad, R12GS

von Livorno in den Schwarzwald…

21. Mai 2010 Keine Kommentare
von Livorno in den Schwarzwald...

verrate ich zuviel, wenn ich sage „knapp 60.- EUR fuer Maut bezahlt“?  Morgens um 06:00h packen wir unsere Sachen zusammen. Wir haben die Nacht diesmal im Restaurant verbracht. Es gab einen gesperrten Bereich1, weswegen dort niemand sass, also haben wir den Bereich zu unserem Schlafbereich umfunktioniert2. Die Route fuer den naechsten Tag wurde bei einem Cappuccino auf dem Oberdeck nochmal besprochen. Landstrasse bis La Spezia3 und dann ueber den Passo de Cisa nach Parma. Ueber Landstrassen sollte es dann weitergehen, je nachdem, wie man in der Zeit liegt.

SS1 ist eine Kuestenstrasse, auf der sich Camping an Camping, Hotel an Hotel und Bar an Bar reiht. Garniert mit gefuehlt einer Million Ampeln. Den Cisapass erreichen wir reichlich spaet, dafuer ist der Pass ein Traum. Waelder, Kehren, Aussicht pur. Wenn man in der Naehe ist, unbedingt wieder fahren. Die weitere Fahrt ist nun gestrafft. Bei Parma auf die Autobahn, bis Como, dann weiter in die Schweiz durch den ellenlangen Gotthardtunnel. An der letzten Tankstelle vor dem Gotthard ist noch einmal Rauchpause angesagt, hier entdeckt Wolfi, dass in seinem Kettenrad ein Meter Zurrgurt seine Runden dreht, beim letzten verzurren war der Knoten wohl zu lasch und so baumelte der Gurt ein wenig zu nah an der Speichenfelge. Naja, riss ja ohne Probleme ab und turnte eine Solodarbietung an der Achse, man sieht das entspannt. Der Pass waere bereits offen und mit Winterausruestung befahrbar gewesen, uns rennt mittlerweile jedoch die Zeit davon. Also rein in den Tunnel und schlagartig klettert das Thermometer von 10°C auf 30°C4. Im Tunnel staut sich die Hitze und der verdammte Schlauch zieht sich ueber 18 km. Mittlerweile 10,30 EUR, 1,80 EUR, 2,80 EUR Maut und 30,- EUR fuer die Schweiz Vignette bezahlt. Dazu getankt wie die Weltmeister, obwohl die Moppeds je nur 5 Liter verbrauchen auf 100 km.

Insgesamt jedoch recht ereignislos5, bis auf den Esslinger Busfahrer, der versuchte die Maschinenbaeuerin abzudraegen und dann noch motzte erreichen wir nach 12 h Fahrt die 700 km entfernte Megafete 2010 im Schwarzwald.

Endlich ein Wiedersehen mit den 4 Miturlaubern aus Sardinien und knapp 50 anderen, die man fast 1 Jahr nicht mehr gesehen hat. Aber das ist eine andere Geschichte.

  1. Polsterreinigung []
  2. die Maschinenbaeuerin entdeckte dieses quasi Privatabteil []
  3. SS1 []
  4. geschaetzt []
  5. nicht aber unspektakulaer []
KategorienMotorrad, R12GS, Touren

Hals- und Beinbruch…

20. Mai 2010 Keine Kommentare
Hals- und Beinbruch...

aufstehen um 07:00h ist beinahe wie ein normaler Werktag. Dann noch das Haus auf Vordermann bringen1 und die Moppeds fertig beladen, den Versorgungstruck mit den 4 anderen Kraedern fertig verladen und um halb elf geht es los. Wir fahren die SS 1252 bis La Caletta um Mamma zu besuchen und stehen vor neuen Besitzern. Der Name blieb aber Mama und Gorgio haben sich zurueckgezogen. Also weiter in den Ort und bei der zweitbesten Gaststaette3 eine Pizza verdrueckt.

In Olbia halten wir an einem Strassencafe um die Zeit zu vertroedeln, bis wir einchecken muessen4 und ich pilgere mit der Maschinenbaeuerin durch die Stadt auf der Suche nach einem Souvenirshop5. Zurueck bei dem Cafe6 setze ich mich eben hin, als sich hinter mir eine aeltere Dame7 lang macht. Sie hat eine Stufe uebersehen und knallt direkt hinter mir auf den Steinboden. Ich springe auf um ihr hochzuhelfen aber der Oberschenkel unter der weissen Stoffhose sieht eigentuemlich verdreht aus. Oberschenkelknochen glatt durch. Ihr Mann kommt und will sie hochziehen8, ich halte ihn ab, der Dame den Kopf und fordere seine Jacke als Kopfkissen, sie wird noch ein wenig liegen muessen bis der Arzt kommt.

20 Minuten vergehen bis die Ambulanz eintrifft, wir beruhigen die Dame, deren Adrenalin langsam runter kommt und damit der Schmerz einsetzt. Sie ist Mitglied einer Reisegruppe, deren Bus bereits wartet. Die Salzburger Truppe haben wir zur Reiseleitung geschickt, man solle ausrichten, die Dame wird erstmal im lokalen Krankenhaus behandelt, alles weitere soll die Leitung klaeren. Somit wurde auch der Menschenauflauf ein wenig gelichtet. Im Alter wird man morsch. Hoffentlich war es nicht der erste Urlaubstag und der Bruch wird gut versorgt. Der Gatte fuhr dann mit ins Krankenhaus und machte sich noch waehrend seine Frau auf die Trage verbracht wurde, Sorgen ob er nicht die Papiere aus dem Hoteltresor holen muesse wegen der Krankenversicherung. Auch er wurde beruhigt, erst kaeme die Versorgung, den Rest kann er sich bringen lassen oder nachreichen.

Um 18:30h kommen wir in Golfo Aranci an, troedeln wiederum ein wenig am Hafen rum und checken dann um 19:30h ein. Umziehen bei den Moppeds um nicht in Moppedklamotten auf dem Schiff rumlaufen zu muessen und noch Reiseberichte9 schreiben und Mails lesen10. Morgen frueh kommen wir in Livorno an und fahren weiter ueber Mailand Richtung Schweiz, durch selbige durch und in den Schwarzwald. Megafete 2010 ruft.

  1. wir waren sowieso sehr sauber []
  2. Kurvenparadies []
  3. nach Mama []
  4. um 20:00h []
  5. und werden fuendig []
  6. Wolfi hat sich mit dem Netbook und UMTS Stick die Zeit vertrieben []
  7. geschaetzte 70-75 Jahre []
  8. helfen []
  9. diesen hier []
  10. UMTS mit TIM auf dem Oberdeck []
KategorienMotorrad, R12GS, Touren

Welt der Berge…

19. Mai 2010 Keine Kommentare
Welt der Berge...

der 12. Tag in Sardinien wird genutzt um eine ruhige Etappe zu fahren. Morgen muessen wir uns alle auf den Weg zur Faehre machen, die einen wieder im Nissan mit Haenger dran und der Rest auf eigener Achse nach Golfo Aranci. Wir werden in Livorno ankommen, der Versorgungstruck mit den 4 Moppeds im Schlepptau in Genua, somit haben die 200 km und noch 1 h Vorsprung. Naechster Treffpunkt ist die Megafete im Schwarzwald.

Aber erst geht es in den Nationalpark. Kaum 15 km Asphalt trennen uns von dem Eingang und kaum sind wir „drin“, erwarten uns geniale Schotterwege und Waelder, Anstiege ueber leichtes Geroell und ueberall liegen Steine von kleineren Erdrutschen. Das Absenken des Luftdrucks waere eine Idee gewesen, ich fahre von Anfang an mit strassentauglichen 2.2/2.4 Bar, waehrend der Rest Offroadsetup mit 1.5/1.7 Bar faehrt. Aber mein Glueck haelt, kein Platten am letzten Offroadtag. Die Transe kommt an einer steilen Auffahrt nicht gut voran, legt sich ab, ein Kratzer mehr in Verkleidung und Ego. Die Fahrerin traegt es mit Fassung, aergert sich aber merklich, dass die Karre wieder mal lag.

Den letzten gemeinsamen Abend verbringen wir nun mit packen, aufraeumen, verladen und vor allem mit dem zubereiten von Pferdesteaks. Eine Delikatesse, habe ich mir sagen lassen und ich werde nicht enttaeuscht. Manche sagen, es laege ein Hauch Lebergeschmack mit im Fleisch, das kann ich aber so nicht bestaetigen, denn Leber mag ich nicht. Pferd verkostet, fuer lecker befunden und wuerde ich jederzeit wieder essen.

KategorienMotorrad, R12GS, Touren

ein Tag am Strand…

18. Mai 2010 1 Kommentar
ein Tag am Strand...

wahrend sich vier1 auf den Weg machen den Funkmastenberg zu erklimmen, fahren Marion, Wolfi und ich nach Bari um den Tag mit Cappuccino, Cola, Tee und Zeitung / Internet zu beginnnen. Es ist sonnig, warm, 25°C, ein Tag wie geschaffen zum Faulenzen.

Wo kann man das besser machen als am Strand? Nachdem alle Mail gelesen, alle News gesichtet und alle Tassen getrunken sind, fahren wir an den breiten Sandstrand von Tori. Neben mir liegt ein zumo6602 und dudelt Storm Large vor sich hin. 1 h faul rumliegen, am Strand entlang marschieren, viele Photos machen. Leider summiert sich die Stunde und das herumlatschen, so dass ich einen nicht zu verachtenden Sonnenbrand an Ruecken und Kniekehlen heimfahre. Ich habe extra den Sonnenanbetern noch gesagt, „ich bleibe maximal eine Stunde, sonst verbruzzel ich“. Das habe ich nun davon.

Eine der F650GS bekam unterwegs einen neuen Kupplungshebel, irgendwie gab es unfreiwilligen Bodenkontakt nach einer Spurrillenerfahrung. Also trotz mehrerer Steilauf- und abfahrten, keine nennenswerten Schaeden.

Der Abend wird im Il Portico beschlossen, lecker Pizza Gigante und Cafe Italiano. Mal sehen ob der Sonnenbrand bis morgen wieder abgeklungen ist, man hat mich mit einem Ziegenquark- und Olivenoelgemisch eingerieben und mit Bodylotion maltraetiert3. Aber wenigstens musste Wolfi mitleiden, der wurde ebenso gefoltert, weil er auch zulange in der Sonne lag.

  1. AT, Transe, 2 x F650GS []
  2. inkl. FW Update auf 3.80 []
  3. ich hasse jede Art von Cremes und Oelen auf der Haut []
KategorienMotorrad, R12GS, Touren