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Archiv für August, 2010

aber, aber, ich MUSS doch nach Kroatien…

31. August 2010 2 Kommentare
aber, aber, ich MUSS doch nach Kroatien...

spricht das Kind. „Warum denn nach Hrvatska? Hier ist es doch schoen“ – „Ich hab versprochen ein Souvenir aus Kroatien mitzubringen.“ – „Ok, dann muessen wir natuerlich dahin“. Die Zelte einpacken, alles verstauen und Triest umfahren. Gar nicht so einfach, denn wenn eine Strasse nicht nach Rom fuehrt, dann nach Triest. Kreuz und quer durch kleinste Doerfer mit abenteuerlichem Kopfsteinpflaster1 fahren wir an der Kuestenlinie entlang den Golf von Triest ab, ueberqueren die Grenze zu Slowenien mit Blick auf das Meer. In einem kleinen Doerfchen besorgen wir uns Brot, Schinken, Salami und Kaese und folgen der Strasse bis Dragonja. Hier ist der Uebergang zu Kroatien, an dem sich eine lange Autoschlange gebildet hat. Dank Kraftrad, Cojones und sengender Sonne fahren wir an den Dosen vorbei, hat ja keinen Sinn sich anzustellen bis man vom Mopped faellt. Den eingekauften Essensvorrat vertilgen wir idyllisch an einer Friedhofsmauer.

Nachdem $Kind_2 ja „nur mal eben“ Souvenirs kaufen will, steuern wir die erste Hafenstadt an, die touristisch gezeichnet ist, Umag. Direkt an der Uferpromenade gibt es wie zu erwarten allerlei Staende, die glitzernden Tand feilbieten. Nach einigem hin und her ersteht der Nachwuchs eine Handvoll Armbaendchen fuer sich und  die Freundinnen. Wir fahren durch die Berge, vom Meer weg und ueberlegen die Nacht wieder in Slowenien zu verbringen. Bei Sveta Lucija ist laut Karte und Navi eine Strasse von HR nach SLO. Als wir dann mit fast leerem Tank vor dem Grenzposten stehen, erklaert uns dieser radebrechend, dass es sich hier nicht im eine „normale“ Grenze handelt, hier duerfen nur Slowenen und Kroaten passieren. Also muessen wir zurueck und dann weiter in die Berge nach Buzet. Hier geht eine Strasse nach Marsici ab und man kommt nach Slowenien. 5 km nach der Grenze endlich eine Tankstelle2 und die Kraeder werden befuellt3.

Nach dem konsultieren der Karte, des Navis und dem Blick gen Himmel, beschliessen wir irgendwo an der Kueste uebernachten zu wollen. Also geht es nach Ankaran, dort soll es einen grossen Campingplatz geben. Den Platz finden wir, was wir auch vorfinden sind Preise jenseits von Gut und Boese und eine unfreundliche Rezeptions“dame“. Mobilehome, 1 Nacht inkl. aller Zuschlaege4 soll ernsthaft 150.- EUR kosten. Hallo? Also gut, Zelte aufbauen, was kostet das? 40,50 EYPO aber erst mal suchen wo was frei ist und auf dem riesigen Platz hat es 3 Duschhaeuser, mit ein wenig Glueck weniger als 10 min zu Fuss zum kacken. Und die Moppeds wenden, ganz zum Anfang, dort ist eine Schranke. Die Schranke vor der wir stehen wird nicht aufgemacht5.

Tourist Info. Eine niedliche Slowenin telefoniert fuer uns herum, findet ein Hostel mit WLAN, 2 Doppelzimmer, Duschen, WC fuer 20.- EUR pro Nase und die Moppeds stehen im Innenhof hinter einem Stahltor. Vor dem Hostel ist eine Bar, mit Sandwiches, Cappucino, Cola und was man eben so braucht. Absolut empfehlenswert, hinter uns die Altstadt von Koper, vor uns das Meer. Fast schade, das wir morgen wieder in Richtung Soca fahren aber ich will den Vrsic einfach mal bei Sonne sehen.

  1. haette ich Plomben, sie waeren rausgefallen []
  2. mit humanen Preisen, fast wie in Oesterreich []
  3. ganz so leer waren sie dann doch nicht, wir staunen []
  4. Endreinigung, weniger als 3 Tage, Deutsche, Anreise nach 15:00h []
  5. auch sehr zum missfallen des Oesterreichers und seiner Frau, die nun mit dem WoWa Gespann wenden muessen weil das vorher keiner sagte []
KategorienMotorrad, R12GS, Touren

Morgens Schauer, tagsueber Regen, abends trocken…

30. August 2010 Keine Kommentare
Morgens Schauer, tagsueber Regen, abends trocken...

aufgestanden um 08:30h, also vor dem erwarteten Zeitpunkt, denn im Urlaub tendiert man1 dazu, andauernd zu spaet aufzustehen und den Zeitplan nicht einzuhalten. Bei fiesem Nieselregen ueber den Vrsicpass und dann weiter ins Socatal bei stroemendem Regen. Die Fahrt ging kreuz und quer durch Slowenien und nach 3 Stunden waren wir vollkommen durchnaesst. Naja, nicht alle. $Kind_2 hatte ueber den Moppedklamotten eine Regenpelle2 von Louise und die ist dicht. Dafuer schiffte es permanent in den offenen Crosshelm. Ich hatte eine Vollgummijacke von Prolo an, die nach 2,5 h aufgab und mich bis auf die Haut durchweichen liess. Nur die Reuschhose und die Haix Stiefel, die waren dicht. Richtig erwischt hatte es die Maschinenbaeuerin, Mohawkjacke nicht ganz dicht und Mohawkhose vollkommen durch, der Regen lief bis in die3 Daytonastiefel.

Wie dem auch sei, in Nova Gorica wurden dann kurzerhand fuer die Durchweichte eine XL4 Regenkombi5 in freundlichem Schwarz gekauft.  In Dutovlje wollten wir uns nur kurz unterstellen, als am Horizont ein strahlender blauer Himmel zum Vorschein kam. Also noch Pizza gegessen und gewartet, bis das gute Wetter bei uns angekommen ist. Der Sonne folgend, Hauptsache weg vom Unwetter, kamen wir in Triest raus. Einen x-beliebigen Campingplatz angesteuert, 32.10 EUR bezahlt und fein geschlafen, mit Blick aufs Meer und den Hafen.

  1. also primaer ich []
  2. 2-Teiler []
  3. dichten []
  4. gab keine andere []
  5. auch 2-Teiler []
KategorienMotorrad, R12GS, Touren

Einmal Muenchen – Kranjska Gora bitte…

29. August 2010 Keine Kommentare
Einmal Muenchen - Kranjska Gora bitte...

nachdem wir dieses Jahr ausser dem Sardinientrip noch keinen weiteren nennenswerten Urlaub hatten, beschlossen wir $Kind_2 auf den Soziussitz1 zu packen, 2 Zelte, 3 Stuehle, jede Menge Schlafsaecke und Kopfkissen2 sowie ein klein wenig Waesche drumherum zu stapeln und „mal kurz“ nach Sueden zu fahren. Ueber die A8 ins Inntal3, weiter ueber Bundesstrassen und Landstraeschen bis zur Grossglockner Hochalpenstrasse. Wieder satt 18.- EUR pro Mopped und dann mit viel Juchei und einer Regenjacke gegen den kalten Wind hinauf. Trocken aber saukalt, links und rechts lag noch4 der Schnee und tiefhaengende Wolken versperrten die Sicht auf so manch malerischen Berggipfel. Aber das soll uns nicht stoeren. Weiter ueber den Iselsberg, vorbei am Gailbergsattel Richtung Weissensee.

Um vom Drautal nach Weissbriach zu kommen, geht es ueber den Kreuzbergsattel. Ein Traum, ein absoluter Traum. Waelder, weite Kurven, Landschaft bis zum Abwinken. Unbedingt merken. Das Gailtal fuehrt uns Richtung Villach, hier ist der Beginn des Wurzenpasses. Bei Daemmerung5, fahren wir ueber die Grenze nach Slowenien. Die geplante Strecke wuerde nun von Kranjska Gora aus auf den Vrsic Pass fuehren, jedoch ist es mittlerweile Nacht und wenn ich schon endlich mal den Vrsic fahren kann, dann auch bei Umgebungslicht. So haben wir auf gut Glueck ein Apartment gemietet6 und sind mit Wi-Fi, Kueche, TV, Tiefgarage und Co ausgestattet zu dritt sage und spare 50.- EYPO losgeworden. Das geht ja. Morgen also7 den Vrsic und dann weiter Richtung … aehh … na mal sehen. 😉

  1. meinen []
  2. ultraleicht und kompakt []
  3. Oesterreich []
  4. oder besser schon []
  5. also kurz vor stockfinstere Nacht []
  6. radebrechend English parlierend []
  7. hoffentlich ohne Regen []
KategorienMotorrad, R12GS, Touren

Kuala-Lumpur – London…

27. August 2010 Keine Kommentare
Kuala-Lumpur – London…

auf dem Landweg. Bis heute sind die 4 Jungs 19.500 km gefahren, durch Wuesten und Steppe, durch China, den Iran, diverse *stans1, Ungarn, Slowenien, Tuerkei, Schweiz… bis dato eben 18 Laender und kaum fahren sie von Bern nach Muenchen, kommen sie in ein Unwetter und damit mit 3 h Verspaetung hier an. Aber der lustige Abend entschaedigt dafuer. Nette Gastgeschenke haben wir bekommen und ich bin ehrlich ein wenig ratlos, was ich im Gegenzug anbieten darf. Mit so viel Freundlichkeit hatte ich nicht gerechnet. Ich meine, wieviele Malayen kennt man schon. Ich jetzt 4. Und morgen fruehstuecken wir noch in der Innenstadt, bevor die 4 weiter Richtung London fahren um dort den Malyischen Unabhaengigkeitstag zu feiern2.

  1. ehemalige russische Republiken []
  2. von Grossbrittanien natuerlich []
KategorienAllgemein, Motorrad

Hello Handtuch…

23. August 2010 4 Kommentare
Hello Handtuch...

Feinkost Albrecht war so frei, dieses Kleinod feil zu bieten … ich konnte nicht anders. 😉

KategorienAllgemein

SA1 2010…

20. August 2010 2 Kommentare
SA1 2010...

meine Herren, wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch war SA1 2008, dann gleich SA1 2009 und ehe ich mich versehe, schon das SA1 2010. Anreise bei KM-Stand 85405. Nebst Muetzli reiste ich per Krad an, waehrend Marion und $Kind_2 per Dose und Gepaeck nach Marbach fuhren. Wie jedes Jahr ausgerichtet, organisiert und bis ins Detail geplant von der Maschinenbaeuerin, fanden sich dieses Jahr gut 30 Leute ein um zu feiern, trinken, grillen und Spass haben. Neben der obligatorischen Freitagsgrillerei und dem ebenso jaehrlichen „kleine Runde durchs Donautal/Lautertal und zurueck“ gab es dieses Jahr den Jubeltag der Blonden zu begiessen. Neben reichlich Geschenken fuer Heikos Liebste gab es im Gegenzug Kaesespaetzle bis zum erbrechen abwinken. Bloed wenn man keinen Alkohol trinkt, ich hatte keine Chance den Kaeseball in meinem Magen aufzuloesen, lecker aber schwer. Viel gelacht und auch noch was gelernt dabei1 und endlich so viele Menschen wiedergesehen, die man aufgrund der Entfernung nur alle Jubeljahre2 zu sehen bekommt. Ich bin nun ausserdem stolzer Besitzer einiger „Hello Kitty Tattoos“3 und eines „Hello Kitty Luftballons“4. Am Sonntag nach dem Abbau des Zeltes5 und reinigen des Hauses ging es dann wieder Heim. Ankunft bei KM-Stand 86074.

  1. Die Schweizer haben ihr eigenes Belfast fuer Besserverdienende []
  2. oder auf der MF []
  3. leider nur zum aufkleben []
  4. danke Birgit []
  5. die Organisation vergibt mit weiblicher Gelassenheit und unter Einsatz von Mitgefuehl solange Schlafplaetze, bis ich im Zelt pennen muss []
KategorienMotorrad, Touren

omfPost…

17. August 2010 Keine Kommentare
omfPost…

ist doch kein Wunder, dass man ewig und drei Tage auf seine Scheiss Pakete warten muss, permanente Ueberlastung, Lenk- und Ruhezeiten einhalten und dann kommt die Kackbratze Martina M. noch auf den Trichter ihrem Max ein Packerl zu schicken. Der Depp wohnt 100 Meter die Strasse runter, auf der selben Strassenseite. Da kann die fettaerschige Kuh doch mal ihre Massen in Bewegung setzen und die paar Meter latschen. Aber nein, schickt den Krempel, der hoechtens 10 kg wiegt per Paketpost mit DHL. Ich fass es nicht.