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Archiv für April, 2011

1409 km mehr auf dem Zähler…

30. April 2011 Keine Kommentare
1409 km mehr auf dem Zähler...

Fa-bel-haft. Einfach mal eine Woche ausspannen, nichts1 tun und das fuer2 schmales Geld. 400 km hin, 400 km zurueck und 600 km am Urlaubsort. Fuer eine Woche Italien eigentlich eine komische Quote. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Touren mitunter jaeh, durch Schneefelder oder fehlende Fahrbahnen unterbrochen wurden, relativiert sich das wieder. Vor allem zaehlt ja die Qualitaet der Touren, einfach Kilometer abreissen, da koennte man auch Urlaub auf der A9 machen. Jedenfalls wurde am Samstag morgen gepackt, die Kaution wieder in Empfang genommen3 und nach einer kurzen Pause in der BountyBar4 ging es ueber diverse kurvige Landstrassen Richtung Jaufenpass, dann ueber den Brenner nach Innsbruck und nachdem der Aachensee hinter uns lag, waren wir auch schon daheim. Und was isst man  nach einer Woche Idrosee? Pasta. 😉 Und wenn man auf die Reiseseite geht, gibt es auch ein kleines Filmchen vom Valvestino.

  1. oder wenig []
  2. relativ []
  3. nach Rueckgabe des Schluessels []
  4. kostenloses WLAN []
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Maniva van hinden…

27. April 2011 Keine Kommentare
Maniva van hinden...

wenn man in Anfo die Augen offen haelt, so erblickt man ein kleines, schnuckeliges Schild, welches auf den Passo Maniva deutet. Den Maniva hatten wir ja schon am 1. Tag besichtigt aber warum nicht mal einen neuen Weg einschlagen. Am Anfang prangt wie ueblich ein Schild, diesmal „frei bis Ortschaft Dingenskirchen“. Naja also einfach fahren bis es nicht mehr geht1. Die ersten 5 – 6 km mit gefuehlt 100 Kehren und ohne jeglichen Gegenverkehr sind atemberaubend. Es folgen weitere tausend Kehren, teilweise mit einem geruettelt Mass an Steigung und nach einiger Zeit ist es mit dem perfekten Belag dann auch vorbei. Schlagloch an Schlagloch und ordentlich Kies und kleiner Schotter. Aber in Ermangelung jeglichen Verkehrs kein Problem, im Gegenteil, es macht einen Heidenspass. Die Schlagloecher gehoeren vermutlich bald der Vergangenheit an, denn wir mussten einen Kipper passieren2, der bis auf 30 cm die Strasse blockierte. Vermutlich einer der Gruende, warum es keinerlei sonstigen Verkehr auf der Strasse gab. 2 Mann waren damit beschaeftigt dem dritten zuzusehen, wie er mit dem Kleinbagger rumwerkte, Strassenbauarbeiten auf italienisch.

Nachdem wir einige verlassene Haeuser passierten und die letzte bewirtschaftete Huette eine ganze Zeit hinter uns lag3, waehnten wir uns am Ziel, hinter der naechsten Kurve sollten wir auf den Maniva treffen. Denkste, nur ein weiterer Abstieg, Aufstieg, Bergruecken und dann wieder „gleich sind wir da“. Nachdem wir ein paar kleinere Schneefelder passierten, kamen wir an einen Tunnel, der nach ein paar Metern losen Untergrund bereithielt und dessen Ausgang mitten in einem Schotterpfad muendete. Ok, also ab jetzt quasi Offroad ohne Leitplanken mit etwa 1000 Meter freien Fall bis ins Tal, wenn man sich doof anstellt.

Bei einer Photopause4 wird das Navi konsultiert, es koennen nur noch etwa 600 Meter Luftlinie sein, bis zum Maniva, also nur noch um diese eine Kurve und wir muessten ihn sehen. Was wir dann sahen, war tatsaechlich der grosse Parkplatz des Maniva und zwischen ihm und uns ein Schneefeld. Den ersten Teil konnte man noch ueberwinden, der Boxer passte gerade so zwischen Schnee und Eis und den Holzstaemmen durch und dann war Schicht. Nicht nur ein Schneerutsch, der die Strasse5 blockiert, es fehlte auch knapp 80% der Fahrbahn6.

Was nun folgte, war Wenden auf einem Bierdeckel mit Schneematsch und die komplette Strecke wieder zurueck. Immer noch voellig ohne Gegenverkehr und diese ominoese Ortschaft, ab der gesperrt sein soll, haben wir auch nicht gefunden. Die ganze Strecke hat nur 22 km einfach aber man ist Stunden unterwegs und hat richtig Spass. Damit das ganze auch zeitnah gebloggt werden kann, wurde nun doch noch ein ZeroLimit Paket auf die sardische vodafone Karte gebucht.

  1. im wahrsten Sinne des Wortes []
  2. nach vorherigem Hupkonzert, damit der Bagger aufhoert hinter dem Kipplader die Schaufel zu schwenken []
  3. das koennte diese frei bis Barimone Sache gewesen sein []
  4. viel zu wenige insgesamt []
  5. oder was man so nennen kann []
  6. die lag 50 Meter weiter unten in Teilen herum []
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Duron, Duron…

26. April 2011 Keine Kommentare
Duron, Duron...

tja, nun regnet es doch … nicht sonderlich stark und auch nur sporadisch aber genug um eine Regenjacke ueber die BMW Rallyejacke zu ziehen. Die Wetterlage zu Grunde legend, wurde eine Tour gewaehlt, die man leicht abkuerzen kann. Ueber den Passo Duron geht es zum Molvenosee und da das Wetter nicht merklich besser wurde ging es von dort aus ohne grosse Umwege zurueck.

Auf dem Weg nach „Hause“ stossen wir rein zufaellig auf einen vodafone Shop. Die mitgebrachte1 Karte aus Sardinien ist mittlerweile nicht mehr aktiv und mit 30 cent im Minus. Die Karte wieder zu reaktivieren, das ist schnell erledigt fuer das nette Fraeulein. Die Beratung, welche Option denn sinnvoll und moeglich ist, gestaltet sich da schwieriger. Mit einer handvoll Tarifinformation ziehen wir dann ab und wuerfeln aus, ob und was man wohl nutzen koennte, wenn man uuuunbedingt das Interwebs haben will.

  1. rein zufaellig []
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Bald mal zum Baldo…

25. April 2011 Keine Kommentare
Bald mal zum Baldo...

Idrosee und Gardasee sind direkte Nachbarn. Getrennt durch einen Gebirgszug, jedoch ueber den Valvestino erreichbar, liegt der Lago di Garda oestlich vom Lago d‘ Idro. Die Strecke hat es in sich, nicht einsehbare Kurven, Kehren und immer am Abgrund entlang1, ist hier ein ordentlicher Adrenalinschub garantiert. Am Gardasee angekommen wird per Faehre ans Ostufer uebergesetzt2 und von dort aus die Monte Baldo Hoehenstrasse erklommen. Unglaublich schoen anzusehen und zu fahren, da stoeren auch die paar laecherlichen Regentropfen nicht. Prompt stossen wir kurz vor dem Ziel auf ein3 Schild, dass erst Anfang Mai4 die Durchfahrt wieder geoeffnet sei.

Ein paar entgegenkommende PKW und danach ein Rudel Moppedfahrer deuten jedoch entweder darauf hin, dass es so schlimm nicht sein kann oder dass alle umdrehen mussten. Also die naechste Truppe Kradfahrer gestoppt und nachdem diese eine problemlose Durchfahrt vermelden konnten, wurde auch der letzte5 Teil befahren. Wenn man hier durch ist, sind die Kehren am Stelvio nur noch kalter Kaffee. Zurueck dann von Mori nach Riva, weiter in das Valle Ledro6 und dann wieder an den Idro.

  1. in der Gegenrichtung hat man seinen Lenker dafuer immer fast im Berg stecken []
  2. Hafen Torri []
  3. wer haette es gedacht []
  4. Maggio []
  5. und schoenste []
  6. Ledrosee, auch sehr schick []
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Croce Domini…

24. April 2011 Keine Kommentare
Croce Domini...

sollte es heute werden, und wenn es geht, der Manivapass auch noch. Der Abzweig zum Croce Domini ist einfach zu finden, die Strasse1 tadellos, bis man dann ein paar km unterhalb der Sperrung nur noch mit kiloweise Rollsplit durch die Kehren eiert. Da das Schild hoechst offiziell aussieht und ein kleines Nationalparkschild dahinter prangt, entschliessen wir uns wieder zurueck zu fahren und den ebenfalls gesperrten Manivapass zu besuchen2. Von gesperrt konnte dann auf der Passhoehe keine Rede sein, Dutzende Kradfahrer und Dosentreiber tummeln sich dort in der geoeffneten Huette und lassen es sich gut gehen. Wir konnten also den Maniva voll durchfahren. Vielleicht haette der Croce Domini auch nicht so schlecht ausgesehen, haette man sich nicht abschrecken lassen3. Vielleicht in den naechsten Tagen.

  1. anfangs []
  2. einfach mal sehen, wo es laut Sperrung dann endet []
  3. haette, haette, haette []
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Grouponreisen…

23. April 2011 Keine Kommentare
Grouponreisen...

die Maschinenbaeuerin ist ja vor einiger Zeit auf den Grouponzug aufgesprungen und prueft regelmaessig, ob da nicht was spannendes dabei ist. Vor 2 Wochen gabs dann ein Angebot, dem man1 nicht widerstehen konnte. 1 Woche Ferienwohnung am Idrosee, bis zu 4 Personen, keine weiteren Kosten, Anreise z.B. am 23.04. und die Wohnung ist, was die Lage betrifft, frei waehlbar. Also wurde die Casa Elisa im Erdgeschoss2 ausgesucht und am 22.04. Abends die Moppeds aufgeroedelt. So konnte es am 23.04. morgens bei KM-Stand 93.455  losgehen und nach nur 9h Landstrassen, Achensee und Penserjoch3 waren die 420 km ueberwunden. Die Rezeption war halbwegs schnell gefunden, Schluessel organisiert und dann konnte die geraeumige Wohnung auch schon bezogen werden. Just als wir ankamen, luden unsere Nachbarn4 gerade ihre Kawas ab5. Auch die Beiden haben bei dem Grouponangebot zugeschlagen, reisten aber mit dem Schandkarren6 an.

Der Wetterbericht ist zwar nicht so berauschend aber daran soll es hoffentlich nicht scheitern. Das Panorama ist jedenfalls atemberaubend, die schoensten Strassen und interessante Paesse sind zum Greifen nah, da muss man guter Dinge sein.

  1. oder besser Frau []
  2. wegen des eventuellen Schleppens von Alukoffern []
  3. hatte zum Glueck offen []
  4. fuer die naechste Woche []
  5. Z1000 und Z750 []
  6. aka Anhaenger []
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Passport and license please…

20. April 2011 Keine Kommentare
Passport and license please...

so formschoen und praktisch der kleine Kartenfuehrerschein auch ist, manchmal muss man auf das gute alte „grauer Lappen“-Format zurueckgreifen. Und zwar, wenn man einen Internationalen Fuehrerschein mitfuehren muss. Die Maschinenbaeuerin ganz weit im Westen und ich werde ihn „ganz“ weit im Osten dabeihaben. 15.- EUR kostet der Spass1, 1 biometrisches2 Passbild und ein DINA4 Formular, 20 min Wartezeit und ich halte meine 6 getackerten Seiten mit eingeklebtem Photo und Uebersetzung der Fahrerlaubnisklassen in diversen Sprachen. Kartenfuehrerschein ist uebrigens Voraussetzung.

  1. wenn man einen Kartenfuehrerschein hat []
  2. sprich unvorteilhaftes []