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Archiv für September, 2012

HWV…

29. September 2012 Keine Kommentare
HWV...

Madame hat eine Anschaffung getaetigt. Ich wusste gar nicht, dass man dieses Projekt ueberhaupt erstehen kann, nun haben wir jedoch einen Original HWV im Haus, besser gesagt, derer zwei. Sie hat den blauen, ich den roten HWV. Dieser Selbstwickler nach dem Genisis Prinzip ist aus Alu gedreht und eloxiert. Dampft sehr fein und das „Luftloch“ fuer die Verdampferkammer ist dank Gummidichtung statt Schraubgewinde auch exakt auf die Wicklung ausrichtbar. Geschmack und Dampf sind enorm. Hier ein grosses Lob. Nur die Befuellung, da hapert es. Es gibt nur eine Oeffnung und wenn man da mit einer Kanuele oder Nadelflasche drin steckt, kommt eben die Luft, die man verdraengt beim Befuellen nirgends raus. So wird die Sache ab halber Fuellung zu einer richtigen Sauerei. Abhilfe wuerde ein zusaetzliches Loch schaffen oder man entfernt das ESS Roellchen nebst Wicklung zum Befuellen. Letzteres ist eine schlechte Idee, denn wickeln will man nur, wenn es notwendig ist. Neues Loch bedeutet aber auch, der Transport wird zur Zitterpartie, denn damit steigert man das Risiko, dass alles wieder raussifft. Aber das sind Kinderkrankheiten und der HWV ist gut und guenstig, da arrangiert man sich mit kleinen Wehwehchen.

Positiv: Leicht, Genisisprinzip, ESS, guenstig, kann was
Negativ: Befuellung, fummelig beim Wickeln wenn man Pranken hat

Nachtrag … wenn man das ESS einfach nicht stranguliert, wie ich das eben gerne mache, geht auch das befuellen leidlich gut. Jedenfalls ohne Riesensauerei. Eine weniger eng gewickelte Heizspirale hilft noch dazu. Neuerlich gewickelt dampft es wahrlich praechtig. Himbeere von zazo. Das ESS habe ich nochmal ein klein wenig laenger gerollt, so dass der Nachfluss von „ganz unten“ gewaehrleistet sein sollte. Man will ja nicht trockenlaufen.

ProVari Mini Satin Black…

19. September 2012 6 Kommentare
ProVari Mini Satin Black...

ok, ich bin schwach. Ich habe mich hinreissen lassen, wieder mal vom gesparten Gelde ob der Aufgabe des Rauchens, ein neues „Spielzeug“ zu kaufen. Es ist ein …. *trommelwirbel* … ProVari Mini in schwarz1. Ich weiss, eigentlich bin ich mit den vorhandenen Akkutraegern mehr als ausreichend bedient und fuer alle Lebenslagen ist was passendes dabei. Wenn da nicht jeder einzelne so eine kleine Sache haette, die mich stoert2.

Und was kann der ProVari nun und warum Mini und ueberhaupt?

Variable Voltage arbeitet fehlerfrei und kann ohne erkennbaren3 Einbruch die Spannung halten. Voila. Gut, die GennyPenny kann das auch aber eben nur das. ProVape spendiert den Funktionsumfang, den auch Smoktech fuer die VMAX nachbauen wollte4. Voltage UP, Voltage DOWN, Check Battery Status, Atomizer Ohms Check, LED5 ON OFF, Power ON OFF6. Nicht mehr aber vor allem nicht weniger.

Gut, gleich plaerrt wieder einer … BOAHHH 200 EYPO fuer die Nummer? Der ZMAX7 kostet die Haelfte und kann sogar Variable Wattage!Ja, sage ich dann, da kann man super hybsch einstellen wieviele P8 er ausgeben soll, nur stimmen die genauso wenig wie die V9 die man einstellt. Die ganzen ?-MAX Dinger sind zwar nett wenn man Hochvoltdampfen will aber bis auf Ohmmessung10 kann er nichts richtig, der wieauchimmer-MAX. Ich behalten meinen in Edelstahl trotzdem, denn er ist hybsch. Auch ein Grund.

ProVari. Ich habe die Mini Version gewaehlt, da mir diese „Tropfen“ am Body besser gefallen als die Linien des „Normalen PV“. Dafuer kann ich auch nur 18350er Akkus verwenden. Und diese auch nur mit „Nuppel“. Also fallen alle meine VMAX Akkus11 raus. AW IMR 700 mAH oder UltraFire 1200 mAH stehen zur Diskussion. Die AW sind echte 700er, die UltraFire beahupten 1200 und haben 700. Luegner, ueberall Luegner. Ich nehm die Ultrafire weil ich da 4 Stueck zum Preis eines AW kriege. Ich bin schwach. Es gaebe noch eine Extension Cap, dann koennte man 18490er Akkus verwenden. Aber die Laufzeit des PV mit 18350er ist schon nicht schlecht … ich glaub das brauch ich nicht momentan.

Den Odysseus habe ich gleich wieder von 2.8 Ohm auf 1.7 Ohm runtergewickelt, der dampft nun wie ein Weltmeister auf dem PV. Da der VMAX nicht unter 4.1 V kann, auch wenn das Display 3.0 anzeigt, war alles unter 2 Ohm nicht schoen. VMOD XL12 und PV Mini, beides dampft und schmaucht das es eine wahre Pracht ist, ich glaube ich brauche lange keine neuen Akkutraeger, bei Verdampfern weiss man ja nie. Dieser Kayfun V3 waere ja schon noch sehr schick.

  1. mit blauem Display []
  2. gilt aber auch wieder fuer den ProVari []
  3. evtl. messbaren []
  4. und an der Elektronik klaeglich scheiterte []
  5. Tasterbeleuichtung []
  6. Geraet abschalten []
  7. Nachfolger des VMAX []
  8. also Power, sprich Watt []
  9. Volt []
  10. die dafuer sehr genau ist []
  11. efest 18350 800 mAH []
  12. wird noch was zu geschrieben []

Alles Gute IG-ED…

15. September 2012 Keine Kommentare
Alles Gute IG-ED...

von Links:

  • vmod 2.0
  • vmod XL
  • eGo 1000 Passthrough / DCT
  • vmax SS / Odysseus
  • EpicStorm / Genisis
  • vmax SS / Extension 18650 / Genisis

Gruppenphoto von der Geburtstagsfeier der Interessengemeinschaft E-Dampfen 😉

KategorienDampfmaschine

Kleine Wehwehchen…

13. September 2012 1 Kommentar
Kleine Wehwehchen...

nach dem Urlaub galt es zu beseitigen. Da war zum einen das dauerleuchtende Bremslicht, welches einer komplett vermoderten Kolben- und Federmimik am Handbremsapparat geschuldet war und ein immer wieder ausfallendes ABS dank eines maladen ABS Sensorkabels. Bei $Spezl und seinen Dutzend F650GS aller Varianten findet sich auch immer ein Schlachtvieh, von dem man zehren kann. So wurde das Innenleben der Armatur getauscht, bei der Gelegenheit noch ein verstellbarer Kupplungshebel gefleddert und der ABS Sensor gegen den einer 2005er Dakar getauscht. Nun funktioniert wieder alles und ich konnte zufrieden zurueck nach Muenchen tuckern.

KategorienF650GS, Gebastelt, Motorrad

SLO A D…

11. September 2012 Keine Kommentare
SLO A D...

puenktlich um 8 Uhr morgens wurde zum Fruehstueck gerufen, spartanisch aber im Preis inbegriffen. Madame hat sich in weiser Voraussicht einen Teebeutel mitgebracht, da man versuchte ihr Fruechtetee als „really black tea Misses…“ zu verkaufen. Da das Zimmer eher wenig Raum zum Verteilen der Habseligkeiten bot, war auch schnell gepackt. Die Moppeds wurden alsdann ueber den Wurzenpass nach Oesterreich gebracht und bei einer kleinen Pause wurden die Navis gescholten fuer die teils irrsinnigen Routen, die da vorgeschlagen wurden. Des Raetsels Loesung war „Mautstrassen vermeiden“. Bis dato ging ich davon aus, dass man zumindest ueber die Felbertauern irgendwie mautfrei aus diesem Land kommt. Felbertauerntunnel -> Maut. Grossglockner -> Maut. Tauernschleuse -> Maut. Katschberg -> Mautfrei. Voila. Da wir schon die 4.60 EUR fuer eine weitere 10 Tagesvignette sparen wollten, waeren 10 – 18 EUR fuer Maut ziemlich daneben, zumal das Wetter perfekt und damit die Strassen vermutlich voll waeren. Also ueber den Katschberg und die B99 weiter ueber den Pass Lueg um Richtung Salzburg und von dort auf die A8 zu kommen. Die letzten Meter dann auf der BAB bis Muenchen abgerissen und Nachmittags in der Heimat absatteln zu koennen. Waesche waschen und ankommen .. und bloggen. 😉

SGKS, die slowenische Grenzkammstrasse…

10. September 2012 2 Kommentare
SGKS, die slowenische Grenzkammstrasse...

sei leichter zu fahren als die Ligurische. Die Tatsache, dass man beide in einem Satz nennt in diversen Reviews der Grenzkammstrasse, laesst den Schluss zu, das die LGKS eine ziemliche Kinderparty ist. Die Slowenische ist jedenfalls weit entfernt von einem anspruchsvollen „Schotterpass“ oder gar „Ritt auf dem Grenzkamm im Geroell“. Es ist einfach eine sehr sehr schoene, Kiesstrasse ueber den Gebirgszug, der Italien und Slowenien trennt.

Von Sueden kommend verlaesst man erstmal Slowenien wieder um in Italien einzusteigen. Ein paar Kilometer Schotter, dann Asphalt mit geringen Schaeden und dann ein wenig mehr Schotter. nach etwa 70% der Strecke1 findet man den Kolovrat. Ein Militaerstuetzpunkt der italienischen Armee, erbaut 1915. Interessant und vor allem hat man hier einen phaenomenalen Ausblick ueber die Berge.

Das Socatal und der Vrsicpass nahmen wir zum Abschluss des Tages noch mit, nachdem wir uns in Bovec ordentlich den Wanst vollgehauen haben. Eine kleine Pension mit winzigkleinen Zimmern. Kein Scheiss, 2 Leute mit Moppedklamotten und die Wand zum Nachbarn beult sich durch. Naechstes Mal vorher fragen ob die Zimmer das Mindestmass eines Zwingers haben. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Schliesslich war es ein super Tag, prima Strecke und lecker Essen. Und Vrsic bei Tag und ohne Regen ist mit Geld nicht zu bezahlen.

  1. oder 30 wenn man von Norden kommt []
KategorienF650GS, Motorrad, Touren

Kreuz und Quer durch den Balkan…

9. September 2012 Keine Kommentare
Kreuz und Quer durch den Balkan...

eigentlich wollten wir nur von den Plitvicka Seen nach Slowenien um nahe der Slowenischen Grenzkammstrasse zu uebernachten. Was bietet sich da eher an, als ein Abstecher nach Bosnien. Das Navi lotst auch behaende ueber eine etwa 20 km lange Schotterstrasse, vorbei an Minenwarnschildern1 zu einem Grenzuebergang. Dass dieser seit ueber 10 Jahren nicht mehr in Betrieb ist, juckt das Garmin dabei nur am Rande. Folgen Sie der Strasse. Sehr witzig, da ist Stacheldrahtverhau, Betonsperren und ausserdem wachsen dort seit einer Dekade Baeume. Also umdrehen und Plan B aufrufen. Der Uebergang nach Bihac. Nun nicht mehr ganz auf der aktuellen Route aber das sollte zeitlich noch machbar sein.

Bosnien-Herzegovina. Kaum ueber der Grenze, an der neben dem Perso auch die Fahrzeugscheine geprueft wurden, zeigt sich eine komplett andere Welt2. Moscheen statt Kirchen. Bei einer Rast in Kroatien hat uns noch ein Kroate zum Kirchenbesuch eingeladen, in eine Moschee wollte uns aber keiner schleppen. Die Haeuser sind entweder renoviert oder im Bau, die Truemmerfelder und eingestuerzten Gebaeude wie in Koratien sieht man hier nicht. Ueberall Geschaefte, Leben auf der Strasse. Unruhiger, quirliger als das Nachbarland. Hat beides seinen Charme.

Die Schotterstrassen begleiten uns dann auch noch in BiH und HR in weiten Teilen. Wenn man einfach nicht die richtig fett eingezeichneten Linien der Karte folgt sondern quer durch das Land faehrt, trifft man immer wieder auf grandiose Offroadeinlagen. Der kleine Abstecher fuehrte allerdings am Ende zu einer Nachtfahrt ueber die letzten Berge vor dem Hostel. Mit Sicherheit ein absoluter Genuss, wir hatten sowieso perfekte Bergrennstrecken in den kroatischen und slowenischen Bergen, die kleine F war am Limit und die Rasten haben  gelitten. Das Hostel bietet WLAN, eine nette kleine Bar und zivile Preise.

  1. kein Witz []
  2. naja, komplett im weitesten Sinne []
KategorienF650GS, Motorrad, Touren