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Versicherung wechseln schwer gemacht…

… gegen Ende des Kalenderjahres kreisen ja on- wie offline die Versicherer wie Geier ueber den Kradisten und buhlen um die Gunst und noch mehr um das Geld des Kunden. Ein Vergleich der Versicherer lohnt sich jedoch tatsaechlich.

So entschloss ich mich an, die bestehenden 3 Vertraege bei der AXA in den Ring zu schicken, gegen die Mitbewerber zu bestehen.

Mehr oder minder ueberrascht, verkackte die AXA hier auf ganzer Linie. Eigentlich in allen Disziplinen geschlagen, gingen die Vertraege zu gleichen Teilen an DEVK, Barmenia und Bavaria1.

Der Wechsel gestaltet sich nun eigentlich nicht sonderlich komplex, moechte man meinen. Ein paar Onlineformulare ausfuellen, brav die auf der Rechnung des zukuenftigen Vorversicherers angegebenen SF Jahre, die Vers.-Nummer und so weiter eingeben, Namen und Anschrift und los gehts.

Denkste Puppe. Nach etlichen Wochen bekomme ich eine Mail der Bavaria-Direkt. „Es konnten keine schadenfreie Jahre vom Versicherer bestaetigt werden, da die Versicherung auf einen anderen Versicherungsnehmer laeuft..„. Au weh, zwick. Die komplette Mail enthaelt zwar die Info, man koenne sich telefonisch melden, jedoch keine Telefonnummer, auch die Webseite hat ausser der Schadenhotline keine telefonische Kontaktmoeglichkeit.

Nach 3 Wochen kommt nun auch von der Barmenia Post2 und auch hier teilt man mit, schadenfreie Jahre, Fehlanzeige. Wenigstens gibt es hier eine Telefonnummer, die man auch anrufen kann und nach 19 Min Warteschleife zu einem Menschen durchdringt.

In beiden Faellen haette die AXA zwar dem 18 jaehrigen Karl Huber aus Niederschnackseln an der Sacknaht die SF Klasse seines Uropas Karl Huber (91) uebertragen, da der Name identisch ist, verweigert mir dies aber mit dem Hinweis „Phil“ und „Philipp“ seien 2 paar Stiefel3.

Ernsthaft? Ganz in Echt jetzt? Kein Witz? Ein Hans-Joachim kann bei seiner Folgeversicherung nicht mit HaJo abschliessen? Eine Gabriele wird nie als Gabi auftreten koennen? Das erinnert mich fatal and die DBK, die vorschreiben moechte, wann jemand ein ß oder ein ss nutzt, waehrend sie es nicht gebacken bekommen, dass dann auf einer VISA Karte umzusetzen.

Wie schaffen es T-Mobil, Vodafone, 1&1 und gefuehlt ein Dutzend anderer, mich als „Phil“ zu fuehren, selbst Flugreisen trete ich abwechselnd mit beiden Varianten an ohne das irgendjemand den Untergang des Abendlandes befuerchtet?

Kleiner Tip, Inlandsfluege in den USA als Minister und Reisen auf die Insel als Reverend, ergeben tolle Souvenirtickets.

  1. jeweils mit dem Namenszusatz „Direkt“ []
  2. also richtig, mit Papier und so []
  3. oder Namen []
  1. 16. Februar 2016, 14:23 | #1

    Faszinierend. Diesen Beitrag lese ich, während ich gerade mit zwei Banken wegen Postident kommunizieren muß. Der Postheini hat es geschafft, Vor-, Nach- und Geburtsname munter durcheinander zu würfeln. Und ich hatte unbekümmert unterschrieben, weil die drei Namen ohne Bezeichnung des Feldes auf dem Formular standen. Pikanterweise die einzige Kartoffel in einer Filiale voller (nennen wir es mal so) Araber. Die das locker hinbekommen. Auch ist die Unterschrift auf meinem Perso so ziemlich die einzige mit ausgeschriebenem Vornamen, ansonsten immer „P.“, das fand man dann auch nicht toll. Also bei der Bank, nicht bei der Post.

    Davon ab: Was ist so interessant an den Tickets, außer daß Reverend draufsteht? Probleme gibt es keine?

  2. 16. Februar 2016, 21:48 | #2

    In D darf man keine Titel tragen ohne diese erworben zu haben. Es gibt auch meist nur Dr oder prof als Auswahl. Singapur air hat beinahe 30 Titel und ich mag Tickets mit ungewöhnlichen Titeln. Nix tolles aber ich finde es spaßig.

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