Gabelschlamm…

Gabelschlamm…

von Gabeloel kann keine Rede sein. Was da aus der KLR Gabel quoll, war nurmehr eine graphitfarbene Bruehe1, die leider noch dazu in hohem Bogen statt in die Auffangwanne ueber den Werkstattboden verteilt wurde2. Gut, beim zweiten Holm drueckt man einfach vorher auf das Ventil um den Druck auszugleichen, dann badet man auch nicht ein weiteres Mal in der Bruehe. Der Ausbau der Holme und das Entfernen der Federn ist eigentlich kein grosser Akt. Weitaus mehr Probleme bereitet das Auseinanderbauen der Gabel um die Simmerringe erneuern zu koennen. Ohne Spezialwerkzeug scheint das nicht zu funktionieren. Also kurzerhand diese grosse Oelsauerei beseitigt3 und beschlossen eine Moppedwerkstatt mit passendem Werkzeug damit zu beauftragen. Kann ja nicht die Welt kosten. Akut benoetige ich die KLR ja nicht4, also den anderen Schraubern noch mit Werkzeug beim Ausbau von Federbein und Lenkkopflager5 ausgeholfen. Das besagte Federbein hat ueber 93.000 km auf dem Buckel und wurde durch ein wesentlich Frischeres6 ersetzt.

  1. und stank noch dazu []
  2. inkl. Arme und Gesichter der Umstehenden []
  3. praktischweise stand eine frische Flasche Oelbindemittel zur Verfuegung []
  4. jedenfalls reizt sie mich grad nicht []
  5. an einer BMW F650 GS Dakar []
  6. 10.000 km []
  1. 2. August 2009, 19:00 | #1

    Aber schön geglitzert hat die Stinkbrühe. Da das Spezialwerkzeug übrigens für die KLE-Gabel exakt das selbe ist, wär ich eher dafür das Werkzeug zu besorgen, weil ich irgendwann sicherlich auch die zerlegen werde. Schon allein, damit bei mir nicht auch so ein Schlamm rauskommt. *nasezuhalt*

  2. 3. August 2009, 10:10 | #2

    Hm, das „Spezialwerkzeug“ ist aber nicht einfach nur so ein Gleithammer? Den kann ich echt empfehlen, grad wenn er auch zum Eintreiben der Dichtringe taugt. War damit bei der CBR und bei der F (btw nicht nur gleicher Gabeldurchmesser, sondern auch identische Simmerringe) ein Kinderspiel.

  3. 3. August 2009, 20:34 | #3

    rein ist vermutlich nicht das thema … es geht um das entfernen des simmerringes und damit verbundene komplettdemontage von stand- und tauchrohr. unten ist ein 7er inbus und „im“ standrohr muss man gegenhalten. das ist wohl so eine art „pyramide an 50 cm stiel mit t-griff“. auf jeden fall nichts aus dem fundus der ueblichen verdaechtigen. ich bin ja kurz davor einfach ne gabel bei der elektrobucht zu schiessen.

  4. Maschinenbäuerin
    3. August 2009, 21:47 | #4

    Gnn, um dann in 200 km wieder das gleiche Problem zu haben? *Haare rauf*

  5. 4. August 2009, 09:08 | #5

    @phil
    Seltsames Konstrukt. Bei meinen bisherigen Gabeln war es nie ein Problem, einfach die Schraube rauszudrehen. Ohne nennenswertes Gegenhalten. Natürlich, solange der Rest der Gabel noch beinander war. Zumindest das Anlösen (Schraubensicherungslack), das Komplette Entfernen der Schraube kommt nach dem Entfernen von Deckel und Federn.

    IOW: Du hast es versucht und innen dreht sich tatsächlich was mit?

  6. 4. August 2009, 16:17 | #6

    innen dreht sich „was“ mit und es ist ein 27 mm inbus (oder so aehnlich) der gegenhalten soll.

  7. 5. August 2009, 06:40 | #7

    Na der ist ja leicht improvisiert. 4 Muttern mit SW27, passende Gewindestange, an jedem Ende 2 Muttern verkontert und fertig ist die Laube…

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