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Christenverfolgung…

6. September 2012
Christenverfolgung...

ist nichts fuer Heiden. Vor allem wenn diese Sektenanhaenger in Scharen und in Fremdsprachen auftreten. Auf der Faehre von Ancona nach Split hatte es gefuehlte 300 Fanatiker dieses ulkigen Kultes um einen Gekreuzigten mit Wahnvorstellungen. Die singen und tanzen und beten und frohlocken bis der Arzt oder die Erloesung kommt, kam beides nicht aber wir fluechteten immer weiter ins Innere des Schiffs. Ueber Bord waere eine Alternative gewesen aber wenn, dann DIE.

Eigentlich wollten wir nur dem Regen in den Bergen entkommen, so zogen wir nach Amandola, fruehstueckten fleissig und fuhren dann nach Ancona um unsere per Interwebs gebuchten Tickets abzuholen und zu nutzen. Der Faehrhafen in Ancona ist bei weitem nicht so ein Riesenkasten mit unfreundlichen Beamten wie in Igoumenitsa und man kommt mit BlueLine Ferry per Deckpassage fuer unter 80.- EUR von Italien nach Kroatien. Im Conad in Ancona, nahe des Hafens noch flugs Lebensmittel geholt, damit die Ueberfahrt wenigstens kulinarisch ein Schmankerl wird. Tja und da sassen wir auf unseren Moppeds und warteten auf das Signal zum reinfahren, als die bunte Jesusfantruppe reinstolperte. Egal wo, auf dem Sonnendeck1 oder dem Club2 oder auf dem Weg zum Topf3, die Fanboys und -girls4 waren ueberall. Die Fahrt nach Ancona im stroemenden Regen5 oder die Tatsache das wir keine Therm-a-Rest mithatten6 und so auf dem harten Boden des Restaurants naechtigten, alles kein Thema aber diese Christen, die gehen schon ordentlich auf den Docht.

Split. Perle der Adria7 ist ein mit Plattenbauten gefuellter Moloch mit dem Charme eines nicht wieder modernisierten Karl-Marx-Stadt, Randbezirk, Pioniergasse Ecke Arbeiterplatz um ’93. Jedenfalls der Teil, den man durchfaehrt um schnell raus zu kommen.  Hafen und „Touristenziele“ sind natuerlich ein Hingucker und voller mediteranem Flair.

 

  1. ok, es war Nacht []
  2. da wollten wir dann pennen []
  3. gleich neben der „Kapelle“ []
  4. alles zwischen 20 und 200 []
  5. fuer 30 km jedenfalls []
  6. wollten ja nicht campen []
  7. wenn man Dubrovnik unterschlaegt []
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