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Einer dieser Tage…

Einer dieser Tage...

ich mag Spaetdienst nicht sonderlich. Vormittags zu wenig Zeit um was kontruktives zu erledigen1 und ab 13:30h ist man auf dem Weg ins Geschaeft. Aber wie der Kasache sagt: „jo mei, des is halt a so“. Wenn einem dann auf dem Weg ins Buero aber die Crème de la Crème der motorisierten Gesellschaft Gesellschaft leistet, wird es eine Mischung aus Spass und Spannung, ganz ohne Schokolade.

Auffahrt A99, vor mir ein ungarischer Kombi2. Statt auf dem Beschleunigungsstreifen Gas zu geben, verfaellt er in eine Art Schockstarre, fixiert den LKW, der von hinten ankommt und ich kann waehlen zwischen „rein ins Kombiheck“, „Vollbremsung“ und „an dem Ungarn vorbei“. Ich waehle Tor 3. Nicht vollstaendig regelkonform aber Tor 1 und 2 schienen noch weniger erfolgversprechend. Ortsfremde .. jo mei.

In Deutschland und vor allem auf den wundervollen Autobahnen3, gilt Rechtsfahrgebot. Diesem Gebot folgend kann man von $DAHEIM bis $BUEROAUSFAHRT auch prima mit 100 Sachen fahren ohne auch nur einmal gestoert zu werden. Klitzekleiner Haken an der Sache, man faehrt als einziger ganz Rechts, denn egal ob hollaendische Gespannfahrer oder Wuerzburger Passat, man nimmt maximal die mittlere Spur.  Waere es nun legitim, nicht immer in grossen Boegen von rechts, nach ganz links und wieder rechts zu fahren, waere ich vermutlich gleich rechts geblieben und haette kopfschuettelnd die Trollos beobachtet die sich auf den anderen Spuren gegenseitig das Leben schwer machen.

Waehrend ich mich trotzdem noch in Gedanken versunken der Landschaft erfreue, so gut das auf einer Autobahn geht, naehert sich die Ausfahrt nach $BUERO und ich gleite ueber die Bundesstrasse der Staette des Schaffens entgegen. Mit einem Mal verringert sich die Geschwindigkeit der beiden vor mir fahrenden Dosen erheblich4 und wird auch nicht mehr erheblich schneller. Meine Abfahrt naht .. der Fahrer vor mir sichtlich entnervt, da dank Gegenverkehr kein Ueberholmanoever durchfuerbar, wedelt und gestikuliert vor sich hin und der Grund des Schleichens, ein dunkler Kombi5 tuckert vor mir durch die Abfahrt. 40 … 30 … 20 km/h … und das in Schlangenlinien. Mal beinahe in den Acker rechts, dann knapp vor dem Lkw links noch korrigiert und dann sehe ich was los ist … keine Herzattacke, kein Greis mit Apoplex, kein 8 jaehriger der sich Vadders Kombi gemopst hat, nein es ist eine Frau die gleichzeitig telefoniert und mit 2 DIN A4 Seiten vor dem Gesicht irgendwelche Faxen macht. Nebler an … keine Reaktion … Fernlicht an … keine Reaktion … Hupen … naaa? … Keine Reaktion. -.-

Dem grossen Spagghettimonster sei es gedankt, dass sie die Uebernaechste links abbog, sonst haette man die Trulla an Ort und Stelle uebers Knie legen muessen. Es gibt schon Leute … und es gibt so Tage, da trifft man sie.

 

  1. wenn man nicht gerade bis in die Puppen pennt []
  2. der war mal weiss, vor 10 Jahren []
  3. kotz []
  4. also von ca. 90 auf 60auf 50 km/h []
  5. Muenchener Kennzeichen []
  1. joerch
    27. Juli 2011, 23:03 | #1

    Deine Hupe ist zu leise 🙂

  2. 2. August 2011, 14:37 | #2

    Also ich hätte ganz klar mir das Kennzeichen gemerkt und Sie nachträglich angezeigt. Sowas ist ja Lebensgefährlich und dann machen die das ja immer wieder….

  3. 2. August 2011, 15:23 | #3

    nur bis sie mit ihrem Rutscherl unter einen LKW kommen, dann ist meist Ruhe 😉

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